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Mit dem Projekt „Internationales Sportkarussell“ wollen sich Mühlacker Vereine auf interkultureller Ebene weiter öffnen. Daher werden für Kinder mit Migrationshintergrund Schnupperkurse angeboten. Stark dafür machen sich Andreas Schiffner (Jugendleiter TSV Phönix Lomersheim, von links), Sabine Burkhard-Dürr (Vorstandsmitglied Gym and Dance), Sabine Rabl (sitzend, Flüchtlingsbeauftragte der Stadt Mühlacker), Levin (9) neben seinem Großvater Luis Escolano (Vorsitzender Taekwondo Mühlacker), Leila Walliser (Integrationsbeauftragte der Stadt Mühlacker) und Karin Lutz (Vorsitzende TV Mühlacker). Foto: Hepfer
Mit dem Projekt „Internationales Sportkarussell“ wollen sich Mühlacker Vereine auf interkultureller Ebene weiter öffnen. Daher werden für Kinder mit Migrationshintergrund Schnupperkurse angeboten. Stark dafür machen sich Andreas Schiffner (Jugendleiter TSV Phönix Lomersheim, von links), Sabine Burkhard-Dürr (Vorstandsmitglied Gym and Dance), Sabine Rabl (sitzend, Flüchtlingsbeauftragte der Stadt Mühlacker), Levin (9) neben seinem Großvater Luis Escolano (Vorsitzender Taekwondo Mühlacker), Leila Walliser (Integrationsbeauftragte der Stadt Mühlacker) und Karin Lutz (Vorsitzende TV Mühlacker). Foto: Hepfer
22.09.2017

Neues Projekt in Mühlacker: Sport als Integrationshilfe

Mühlacker. In Deutschland beträgt der Bevölkerungsanteil von Menschen mit Migrationshintergrund derzeit etwa 20 Prozent. Aber nur 9,3 Prozent der Mitglieder von Sportvereinen haben ausländische Wurzeln. Dabei ist gemeinsames Sporttreiben seit jeher ein gutes Mittel, um vor allem jugendliche Zuwanderer, aber ebenso ihre Familien gesellschaftlich zu integrieren. Um diese Entwicklung auch in Mühlacker zu forcieren, hat nun ein Kernteam aus Vereinsvertretern unter Regie der städtischen Flüchtlingsbeauftragten Sabine Rabl und der Integrationsbeauftragten Leila Walliser ein neues Projekt auf den Weg gebracht.

„Die Vereine sollen sich interkulturell noch mehr öffnen. Mit diesem Ansatz wollen wir auch verkrustete Strukturen aufbrechen“, betont Walliser. Herausgekommen ist das Konzept eines „Internationalen Sportkarussells“, womit insbesondere Migranten- und Flüchtlingskinder im Alter zwischen sechs und zwölf Jahren gezielt zum „Schnuppertraining“ in die lokalen Sportvereine eingeladen werden sollen.

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