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Harald Eiberger
Harald Eiberger
05.07.2018

Neues Wohngebiet entsteht an der Illinger Lerchenstraße

Illingen. Auf rund einem Hektar Fläche soll im Gebiet der Illinger Lerchenstraße, die in Richtung Vaihingen, parallel zur Bundesstraße 10 liegt, ein neues Wohngebiet entstehen.

Dem Vorhaben der Pleidelsheimer Firma Paulus Wohnbau GmbH mit dem Esslinger Subunternehmen Kommunalberatung Infrastrukturentwicklung (KBB) hat der Illinger Gemeinderat einstimmig in seiner Sitzung am Mittwochabend, laut Beschlussvorschlag, bestätigt, „dem ganzen positiv gegenüber zu stehen“.

Mit Grundbesitzern gesprochen

Im Vorfeld haben Prokurist Daniel Schuster von der Paulus GmbH und KBB Geschäftsführerin Uta Berner mit den über 30 Grundstücksbesitzern bereits über deren Mitwirkung gesprochen.

Nur ein Eigentümer am Rande des Gebietes habe kein Interesse. 19 Grundstücksbesitzer hätten signalisiert, ihr Grundstück an die Paulus GmbH als Erschließungsträger zu verkaufen und elf Eigner möchten auf ihrem Besitz einen privaten Bauplatz haben. Die Firma Paulus plant, barrierefreie Eigentumswohnungen zu errichten sowie Grundstücke mit Bungalows und Reihenhäusern zu bebauen. Zudem soll auch der soziale Wohnungsbau berücksichtigt werden. Das erklärten die beiden Experten in der Sitzung.

Wie viele Personen dann in der Lerchenstraße schließlich wohnen könnten, sei jetzt noch nicht abzusehen, erläuterte Daniel Schuster gegenüber der „Pforzheimer Zeitung“.

Nun wird die Firma Paulus GmbH einen städtebaulichen Entwurf erarbeiten lassen, die erschließungstechnisch relevanten Daten erheben und den Entwurf auf die Umsetzbarkeit und Wirtschaftlichkeit prüfen. Sobald die Prüfung bis Ende 2019 erledigt ist, werden die Ergebnisse dem Gemeinderat zur Diskussion vorgestellt.

Allen Eigentümern werde ein Aufkaufangebot vorgelegt und mit den Eigentümern, die nicht verkaufen wollen, eine freiwillige Umlegung verhandelt.

„Für uns hat ein Erschließungsträger ja Charme“, sagte Gemeinderat Peter Pförsich von der Grünen Liste.

Der Illinger Gemeinderat habe das Thema schon öfter auf der Tagesordnung gehabt, aber die Bundesstraße B 10 sei dabei ein Problem gewesen, so Pförsich. „Wir können ihnen alle nur viel Glück und Erfolg wünschen“, sagte Winfried Scheuermann von der CDU. Als „wohltuend“ empfand er, dass die Firma ein paar Wohnungen als sozialen Wohnungsbau anstrebe.