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Das ehemalige „Schmid&Wezel“-Areal könnte schon im nächsten Jahr als Wohnbaugelände genutzt werden. Foto: Cichecki
Das ehemalige „Schmid&Wezel“-Areal könnte schon im nächsten Jahr als Wohnbaugelände genutzt werden. Foto: Cichecki
13.09.2018

Neues Wohngebiet für Maulbronn steht in den Startlöchern

Maulbronn. Bereits im Frühjahr vergangenen Jahres hat der Gemeinderat Maulbronn dem „Schmid&Wezel-Areal“-Projekt der Bau- und Sanierungsfirma Rewied zugestimmt. Geplant ist die Erschließung eines neuen Wohngebiets auf dem jahrelang brachliegenden Betriebsgelände. Nun liegt zur Umsetzung auch ein Entwurf des Bebauungsplans vor, dem die Maulbronner Ratsmitglieder in der öffentlichen Sitzung am Mittwochabend erneut einvernehmlich zugestimmt haben.

„Es entsteht ein kleiner Bruder des Schenk-Areals“, freut sich Maulbronns Bürgermeister Andreas Felchle. Er ist froh, dass sich das Unternehmen Rewied diesem Projekt angenommen hat. Außerdem gab er bereits bekannt, dass in interner Runde noch besprochen werde, ob sich die Stadt Maulbronn auch als Käufer gewisser Objekte bereiterklärt.

Entstehen soll, laut Felchle, ein Gebäude mit 25 Wohnungen, zehn bis elf Einfamilien- und drei bis vier Mehrfamilienhäuser, je nachdem wie viel Platz letztlich zur Verfügung stehe. Denn für die Reaktivierung der Brachfläche werden nicht nur neue Objekte gebaut, sondern auch vorhandene Gebäude modernisiert. Bauamtsleiter Dieter Rein ist optimistisch. Nach der Billigung des Bauantrags durch den Maulbronner Gemeinderat werde nun auch die Öffentlichkeit informiert, welche sich zu der Planung äußern kann, so Rain. „Wenn alles gut läuft“, erklärt der Bauamtsleiter“, dann könne in diesem Jahr noch ein Satzungsbeschluss erfolgen.

Der öffentlichen Ratsrunde schloss sich am Mittwoch auch Sabrina Pohl, Geschäftsführerin von Rewied, an. Sie berichtete den Anwesenden, dass es durchaus vorstellbar sei, bereits im Februar oder März die Rückbauarbeiten abzuschließen, um direkt im Anschluss mit der Neuerrichtung des Wohngebiets zu starten.

Kritische Stimmen gibt es bekanntlich aus den Reihen der Anwohner.

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