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Knapp drei Kilogramm bringt das Neujahrsbaby Kristian im Krankenhaus in Mühlacker auf die Waage. Im Bild seine glückliche Mutter Anita Blazheska aus Illingen, die leitende Oberärztin Cezara Müller und Hebamme Elzbieta Falkiewicz (von links). Foto: Kollros
Knapp drei Kilogramm bringt das Neujahrsbaby Kristian im Krankenhaus in Mühlacker auf die Waage. Im Bild seine glückliche Mutter Anita Blazheska aus Illingen, die leitende Oberärztin Cezara Müller und Hebamme Elzbieta Falkiewicz (von links). Foto: Kollros
01.01.2018

Neujahrsbaby heißt Kristian und die Mutter stammt aus Mazedonien

Mühlacker. Der erste Enzkreis-Erdenbürger dieses Jahres heißt Kristian und seine Familie wohnt in Illingen. Kurz vor 9 Uhr erblickte der knapp drei Kilogramm wiegende Junge am Neujahrstag in der Gynäkologie der Enzkreis-Kliniken in Mühlacker das Licht der Welt, das erste Kind der Mutter Anita Blazheska, die aus Mazedonien stammt.

Von der leitenden Oberärztin Cezara Müller und der Hebamme Elzbieta Falkiewicz gab’s wenige Stunden nach der Geburt zum traditionellen Fototermin anlässlich des Neujahrsbabys den ebenfalls obligatorischen Blumenstrauß der Klinik. Oberärztin Müller äußerte sich im Rückblick auf das Jahr 2017 stolz darüber, dass die Frauenklinik mit etwa 550 Geburten dann doch nur knapp die durchschnittliche Zahl von rund 600 Geburten verfehlte, obwohl die Geburtshilfe-Station aufgrund des Ausfalls mehrerer Hebammen rund ein Vierteljahr weitgehend geschlossen war. „Wir haben mittlerweile wieder Hochbetrieb“, erzählte die Ärztin.

Auch am zurückliegenden Neujahrswochenende sowie über Weihnachten habe das Personal alle Hände voll zu tun gehabt. Mittlerweile reiche das Einzugsgebiet der Entbindungsstation über den Enzkreis hinaus weit in die Landkreise Ludwigsburg und Heilbronn und den nördlichen Kreis Karlsruhe hinein. Dies beweise, „dass unser Haus beliebt ist“. Diesem erfreulichen Trend trägt auch der Enzkreis Rechnung, weshalb der Kreißsaal saniert werden soll. Dabei sei von einem Investitionsvolumen von rund fünf Millionen Euro die Rede, wie unlängst der Klinikenmanager Professor Jörg Martin vor dem Kreistag in Aussicht stellte. ko