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Referent Stefan Flaig (von links), Vereinsvorsitzende Christiane Bastian-Engelbert, Landtagsabgeordnete Stefanie Seemann (Grüne) und Fraktionsvorsitzender Klemens Köberle freuen sich beim Neujahrsempfang der Mühlacker „Liste Mensch und Umwelt“ (LMU) im Uhlandbau über rund 100 Besucher. Prokoph
Referent Stefan Flaig (von links), Vereinsvorsitzende Christiane Bastian-Engelbert, Landtagsabgeordnete Stefanie Seemann (Grüne) und Fraktionsvorsitzender Klemens Köberle freuen sich beim Neujahrsempfang der Mühlacker „Liste Mensch und Umwelt“ (LMU) im Uhlandbau über rund 100 Besucher. Prokoph
20.01.2019

Neujahrsempfang der Mühlacker „Liste Mensch und Unwelt“

Mühlacker. Die demografische Entwicklung stelle Kommunen im ganzen Land vor große Herausforderungen. Davon sind die Senderstädter LMU-Fraktion und der gleichnamige Verein, „Liste Mensch und Umwelt“, überzeugt.

Deshalb erörterte beim LMU-Neujahrsempfang im Mühlacker Uhlandbau der Stuttgarter Referent Stefan Flaig das Thema „Bevölkerungsentwicklung und Flächenverbrauch“ vor rund 100 Besuchern. Musikalisch umrahmten Damian Schütze, Martin Mohr und Silvia Cabanillas als „Flamenco Baratodas“ den Empfang.

Luft zum Atmen für die Enkel

In Anlehnung an Martin Luther Kings „I have a dream“ äußerte die LMU-Vereinsvorsitzende Christiane Bastian-Engelbert in ihrer Begrüßung den Traum, dass die Enkelkinder unter anderem „genug Luft zum Atmen“ hätten und erlebten, wie sich Sonne, Wind, Regen und Schnee auf ihrer Haut anfühlten. „Schön, dass wir so einen Zulauf haben“, freute sich die Grünen-Landtagsabgeordnete Stefanie Seemann. Und der Mühlacker LMU-Fraktionssprecher Klemens Köberle erkannte: „Bei dem, was in der Welt so alles passiert, können wir in Mühlacker relativ wenig machen“. In der Senderstädter Kommunalpolitik sei es wichtig, den Fokus auf die Bevölkerung zu richten, so Köberle. Denn es sei schlimm, wenn die Bevölkerung bei Kommunalwahlen „desinteressiert“ sei.

Landschaft ist endlich

„Der Mühlehof hat ein großes Loch hinterlassen“, sagte Köberle. Im Hinblick auf die Diskussionen zu einem neuen Gewerbegebiet, sei „kein Ende in Sicht“, so Köberle weiter. „Aber unsere Landschaft ist endlich“, sagte er. Beim Vortrag von Stefan Flaig wurde deutlich, dass es nicht am derzeitigen Gebäudebestand liege, sondern an der Nutzung. Denn viele ältere Menschen lebten als Singles in zu großen Wohnungen, so Flaig.