nach oben
Einen Oberliga-Schiedsrichter wie einst Uwe Bolz (rechts) hat die lokale Schiri-Gruppe nicht. Obmann Eckhart Streckfuss beklagt jedoch vor allem einen generellen Mangel an Nachwuchs.  PZ-Archiv
Einen Oberliga-Schiedsrichter wie einst Uwe Bolz (rechts) hat die lokale Schiri-Gruppe nicht. Obmann Eckhart Streckfuss beklagt jedoch vor allem einen generellen Mangel an Nachwuchs. PZ-Archiv
06.02.2018

Neulingskurs: Schiedsrichtergruppe Vaihingen hofft auf spontane Anmeldungen

Illingen/Mühlacker. Wer den Mittwochabend dem Fußball widmen möchte, aber von den ausstehenden Viertelfinalpartien im DFB-Pokal nicht elektrisiert wird, kann spontan den Infoabend für den Neulingskurs der Schiedsrichtergruppe Vaihingen besuchen.

Treffpunkt für angehende Schiris (Mindestalter 14 Jahre) ist die Anlage des SV Illingen um 19 Uhr. Der eigentliche Kurs enthält sechs Unterrichtseinheiten, denen sich eine theoretische Prüfung anschließt.

Walter Buck von der lokalen Schiedsrichter-Gruppe weiß zu berichten, dass die Bemühungen um Nachwuchs für seine Zunft in den vergangenen Jahren überschaubaren Erfolg hatten. Nicht nur Neulinge zu gewinnen ist schwierig, sondern auch die Hoffnung auf ein dauerhaftes Engagement erfüllt sich oft nicht. „Viele neu ausgebildete Schiedsrichter hängen spätestens fünf Jahre nach ihrem Neulings-Lehrgang die Pfeife an den Nagel“, hatte bei der Hauptversammlung der lokalen Schiedsrichtergruppe kürzlich Florian Steinberg erklärt. Als Vertreter des Verbands-Schiedsrichterausschusses des  Württembergischen Fußballverbandes war er aus Korntal-Münchingen in den östlichen Enzkreis gekommen.

Schon den traditionellen Neulingskurs zu Jahresbeginn zu belegen, ist schwierig. Der Maulbronner Buck sieht eine Tendenz, dass mehrere regionale Schiedsrichtergruppen Veranstaltungen zusammenlegen. Das ist teilweise eine Notwendigkeit, da die Dachorganisation (Württembergischer Fußballverband) auch eine Mindestzahl an Teilnehmern erwartet.

Mehr lesen Sie am Mittwoch in der „Pforzheimer Zeitung - Region Mühlacker“ oder im E-Paper auf PZ-news oder über die Apps auf iPhone/iPad und Android-Smartphones/Tablet-PCs.