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Am Ostermontag ist das Kiosk am Bahnhof Mühlacker ausgeraubt worden. Die Auswertung der Spurensicherung am Tatort kann sich noch hinziehen.
Am Ostermontag ist das Kiosk am Bahnhof Mühlacker ausgeraubt worden. Die Auswertung der Spurensicherung am Tatort kann sich noch hinziehen. © dpa
27.04.2011

Noch keine heiße Spur nach dem Raubüberfall auf Kiosk

MÜHLACKER. Nach dem Raubüberfall vom Ostermontag auf den Kiosk am Bahnhof Mühlacker sind bei der Polizeidirektion Pforzheim bereits einige Rückmeldungen aus der Bevölkerung eingegangen. Eine heiße Spur hat sich dadurch freilich noch nicht ergeben. Polizeisprecher Wolfgang Schick spricht von bislang noch eher vagen Hinweisen.

Bei der Waffe, mit der der Kioskbetreiber am Montag kurz vor Geschäftsschluss gezwungen worden war, den Inhalt der Ladenkasse herauszugeben, handelte es sich um eine Pistole. Nicht sagen lasse sich, ob der Täter eine echte Waffe oder eine Soft-Air-Nachbildung gezückt hatte, so Schick. Beides sei für Nicht-Experten auch kaum auseinanderzuhalten.

Die Auswertung der Spurensicherung am Tatort kann sich noch hinziehen. In einem Kiosk mit viel Kundenverkehr ist es um so komplizierter, Fingerspuren und DNA-Spuren zuzuordnen. Zum Beispiel braucht die Polizei auch Proben von den Beschäftigten, um deren Spuren auszuschließen. Das ganze sei „kriminalistische Kleinarbeit“, so Wolfgang Schick. Nach Aussage des Geschädigten hatte der Täter Einweghandschuhe getragen. Der Schaden durch den Raub, bei dem der Überfallene in einem Nebenraum an einen Stuhl gefesselt worden war, wird von der Polizei auf mehrere Tausend Euro beziffert. hei