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Schritt für Schritt wird in Mühlacker skizziert, wie es mit dem Mühlehof-Areal weitergehen könnte.
Schritt für Schritt wird in Mühlacker skizziert, wie es mit dem Mühlehof-Areal weitergehen könnte. © PZ-Archiv
20.07.2012

Ob Schneider: Großes Interesse am Mühlehof-Standort

Die nächste Diskussion über einen Mühlehof-Wettbewerb gibt es im September. Oberbürgermeister Frank Schneider erklärt, dass der Handel großes Interesse an einem Standort im Mühlacker Zentrum hat.

Nach der Sommerpause soll dem Mühlacker Gemeinderat vorgeschlagen werden, mit welchen Vorgaben die Stadt in den Wettbewerb um die Zukunft des Mühlehof-Standorts gehen will. Das hat Oberbürgermeister Frank Schneider auf Nachfrage der PZ erklärt.

Im Projektteam, bestehend aus Stadträten, Verwaltung und Mühlehof-Nutzern sowie Gewerbetreibenden um Planer Rainer Vögele, der den Wettbewerb zur Planung in der Stadtmitte vorbereitet, ist es in der jüngsten Sitzung am Donnerstag um den rund 2500 Quadratmeter großen Teil des innerstädtischen Areals gegangen, der nicht als Stadthalle genutzt werden soll. Stichworte für die Nutzung in möglicherweise zwei Gebäuden sind dort Einzelhandel, Dienstleistung, Hotellerie und Gastronomie.

Vonseiten der gewerblichen Nutzer sei die Nachfrage groß, so Schneider. So groß, dass, würden aus allen Interessierten – wenn es nach dem Wettbewerb konkret wird – tatsächlich Nachfragende, man nicht allen Flächen zur Verfügung stellen könnte. Interesse haben laut Vögele unter anderem C&A, H&M, Charles Vögele sowie Anbieter aus dem Drogerie- und Elektronikbereich signalisiert.

Stadthalle für alle Fälle

Im Juni waren die Eckdaten für eine neue Stadt- und Kulturhalle das Hauptthema einer ersten Sitzung der Mühlehof-Projektgruppe gewesen (die PZ berichtet). Bei der favorisierten Variante einer Kultur- und Stadthalle gibt es zwei Säle, die man verbinden kann und eventuell eine Empore. Die Säle könnte man je nach Veranstaltung und mit oder ohne Empore beliebig verbinden. Den großen Saal veranschlagt Vögele mit 480 Plätzen, den kleinen mit 256. Auf der Empore würden nochmals 240 Besucher Platz finden.

Die zwei Sitzungen der Projektgruppe werden nun zusammengefasst. Mit dem Ergebnis geht es im September in den Gemeinderat. Aber nach wie vor gilt: Nicht alle Stadträte können sich mit einem Abriss des Gebäudes in der Stadtmitte anfreunden.