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Bürgermeister Thomas Nowitzki (von links) und E.G.O.-Personaldirektor Markus Blümle bei der symbolischen Übergabe des „Müllerkuchens“, den in diesem Jahr Reiterin Maike Schäfer entgegennahm. Foto: Prokoph
Traditionell findet auch der Lichtmessmarkt mit rund 80 Ausstellern statt. Foto: Prokoph
02.02.2017

Oberderdingen feiert eine alte Tradition: das Lichtmessfest

Oberderdingen. Der zweite Februar, Mariä Lichtmess, gilt in Oberderdingen als „Nationalfeiertag“, allerdings nicht aus religiösen Gründen, sondern wohl eher aus anhaltender Dankbarkeit. Denn seit 70 Jahren wird in der rund 10600 Einwohner zählenden Gemeinde einen Tag lang gefeiert, dass im Dreißigjährigen Krieg sechs ledige, wackere und mutige Burschen den Müller im damaligen Derdingen davor bewahrten, umgebracht zu werden. So übermittelt es die einheimische Sage.

Bildergalerie: Alte Tradition: Lichtmessfest in Oberderdingen

Deshalb wird in Oberderdingen jedes Jahr aufs neue ein besonderes Lichtmessfest gefeiert. So trafen sich am Donnerstagmorgen um 9 Uhr der Oberderdinger Musikverein unter Vizedirigent Helmut Fritz und eröffnete den örtlichen Feiertag. Symbolisch übergab der E.G.O. Personaldirektor Markus Blümle an die Reiterin Maike Schäfer den Kuchen. Auch die restlichen Reiter Nicolai Merdian, Isabel Speck, Bianca Eigenmann, Samanta Vincon sowie Martin Mauch bekamen jeweils einen Kuchen. Daraufhin zogen Musiker und Reiter und zahlreiche Zuschauer zum Lindenplatz.

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