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Sulzfelds Bürgermeisterin Sarina Pfründer (von links), der Sternenfelser Bürgermeister Werner Weber, Oberderdingens Bürgermeister Thomas Nowitzki sowie Ausbildungsmeister für Industriemechaniker, Thomas Schmalz von der Knittlinger Firma Wolf, und von der Oberderdinger Firma E.G. O. Gabriele Lindner sowie von der IHK Karlsruhe der stellvertretende Hauptgeschäftsführer Alfons Moritz, treffen sich bei der 15. Oberderdinger Ausbildungsbörse in der örtlichen Aschingerhalle. Foto: Prokoph
Sulzfelds Bürgermeisterin Sarina Pfründer (von links), der Sternenfelser Bürgermeister Werner Weber, Oberderdingens Bürgermeister Thomas Nowitzki sowie Ausbildungsmeister für Industriemechaniker, Thomas Schmalz von der Knittlinger Firma Wolf, und von der Oberderdinger Firma E.G. O. Gabriele Lindner sowie von der IHK Karlsruhe der stellvertretende Hauptgeschäftsführer Alfons Moritz, treffen sich bei der 15. Oberderdinger Ausbildungsbörse in der örtlichen Aschingerhalle. Foto: Prokoph
10.06.2018

Oberderdinger Ausbildungsbörse hilft bei der Berufswahl

Oberderdingen. Schon seit 15 Jahren gehört die interkommunale Ausbildungsbörse in der Oberderdinger Aschingerhalle für junge Menschen zu den Wegweisern in den Beruf.

An 42 Ständen haben sich bei der Börse am Samstag nun einmal mehr Ausbilder von Firmen, Institutionen, der Verwaltung und den Schulen in der Region präsentiert.

„Sobald jemand in einer Sache Meister geworden ist, sollte er in einer neuen Sache Schüler werden“, zitierte Bürgermeister Thomas Nowitzki in seiner Begrüßung den Schriftsteller Gerhart Hauptmann (1862 bis 1946). Denn man lerne im Leben nie aus. Bei den heute wachsenden Möglichkeiten und dem zunehmenden Mangel an Nachwuchskräften sei es für die jungen Menschen „keine leichte Entscheidung“, welchen Beruf sie ergreifen, so Nowitzki. Deshalb bietet Oberderdingen zusammen mit den Gemeinden Sulzfeld, Kürnbach, Sternenfels und Zaisenhausen mit der gemeinsamen Ausbildungsbörse Abhilfe.

Aus Sulzfeld war Bürgermeisterin Sarina Pfründer anwesend und aus Sternenfels Bürgermeister Werner Weber. Von den Schulen konnte Nowitzki Realschulrektor Dieter Schroff und von der Strombergschule Schulleiter Josef Roth sowie zahlreiche Gemeinderäte und von der IHK Karlsruhe den stellvertretenden Hauptgeschäftsführer Alfons Moritz begrüßen.

Keine Scheu, Fragen zu stellen

„Scheut euch nicht, alle Fragen zu stellen, die euch in den Kopf kommen“, sagte Nowitzki an die Adresse der anwesenden Schüler. Traditionell ist auch immer die Knittlinger Firma Wolf bei der Ausbildungsbörse vertreten. Mit zehn Auszubildenden gab dabei der Ausbildungsmeister für Industriemechaniker, Thomas Schmalz, viele Informationen. „Aus einem Aluminiumklotz eine passgenaue Form auszufräsen macht Spaß“, erklärte der Oberderdinger Sebastian Gehring, der mittlerweile im zweiten Lehrjahr ist. Technik gehöre zum Leben dazu, erläuterte er.

„Unsere Ausbildungsbörse ist ein gutes Angebot für die Jugendlichen, sich zu informieren“, sagte Oberderdingens Gemeinderat Uwe Schneider im Gespräch. Und der Sternenfelser Bürgermeister Werner Weber lobte „die tolle Kommunikation“ bei der Börse zwischen den Auszubildenden und den Betrieben und das gute Miteinander mit den Bürgermeisterkollegen aus der Nachbarschaft.

Federführend für die Organisation der Börse war Oberderdingens Hauptamtsleiter Heiko De Vita als Ansprechpartner der gemeinsamen Wirtschaftsfördergesellschaft der Gemeinden Oberderdingen, Sulzfeld, Kürnbach und Zaisenhausen. Und von der Rathausverwaltung kümmerte sich überdies Lea Hauser ebenfalls um die Organisation.