nach oben
Land unter: Der 8. Juni 2016 wird den Ölbronnern noch lange in Erinnerung bleiben. Starkregen sorgte für teils verheerende Zustände. Foto: Rall/PZ-Archiv
Land unter: Der 8. Juni 2016 wird den Ölbronnern noch lange in Erinnerung bleiben. Starkregen sorgte für teils verheerende Zustände. Foto: Rall/PZ-Archiv
15.09.2017

Ölbronn-Dürrn macht ersten Schritt zu besserem Hochwasserschutz

Ölbronn-Dürrn. Die vergangenen Tage war es wieder soweit: Nachdem der Wetterbericht starke Regenfälle angekündigt hatte und es vor allem am Mittwoch und Donnerstag ordentlich schüttete, blickte so mancher Ölbronn-Dürrner bang zum Himmel und hoffte darauf, es würde nicht wieder ein Unwetter drohen wie im Juni 2016, als der halbe Ort von starken Überflutungen betroffen war, zahlreiche Keller vollliefen und regelrechter Ausnahmezustand herrschte.

Glücklicherweise ist es dieses Mal gut gegangen – die Regenfälle waren nicht annähernd so heftig wie vor eineinviertel Jahren. Doch verlassen kann man sich nicht darauf, dass die Gemeinde künftig von schlimmen Unwettern verschont bleibt. Wer sich vor Augen führt, wie das Wetter immer häufiger verrückt spielt, der fragt sich realistischerweise nicht ob, sondern lediglich wann Ölbronn-Dürrn das nächste Mal mit enormen Wassermassen zu kämpfen haben wird.

Der Gemeinderat hat nun erste Maßnahmen beschlossen, die verhindern sollen, dass ein Starkregen künftig ebenso verheerende Auswirkungen haben würde wie im Juni 2016. Nachdem ein Ingenieurbüro Konzepte entwickelt hatte, welche baulichen Veränderungen notwendig sind, um das Kanalnetz der Gemeinde zu entlasten und die Wassermassen in Rückhaltebecken zu stoppen hat das Gremium nun grünes Licht gegeben, um mit der Umsetzung der Vorschläge zu beginnen.

Mehr lesen Sie am Samstag in der „Pforzheimer Zeitung“ oder im E-Paper auf PZ-news oder über die Apps auf iPhone/iPad und Android-Smartphones/Tablet-PCs.