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Barbara Knodel las aus ihrem eben erschienenen Buch „Wenn Fortuna auf ihrem Rad vorüberrauscht – Familien- geschichten.“ Foto: Martin Schott
Barbara Knodel las aus ihrem eben erschienenen Buch „Wenn Fortuna auf ihrem Rad vorüberrauscht – Familien- geschichten.“ Foto: Martin Schott
15.12.2016

Ölbronnerin erzählt von ihrem bewegten Leben

Ölbronn-Dürrn. Was ist Heimat? Ist es der Ort, an dem man geboren wurde, den man sich später als Wohnsitz oder Arbeitsplatz ausgesucht oder an den es einen „verschlagen“ hat? Diese Frage wird manchmal nicht einfach zu beantworten und die Antwort immer eine individuelle sein. Für Barbara Knodel ist die Antwort eindeutig: Ihre Heimat ist Ölbronn. Den Ort und seine Menschen scheint sie wie ihre Westentasche zu kennen.

Und in Ölbronn kennt man sie. Kein Wunder: Denn fast 20 Jahre unterrichtete sie die Jugend des Ortes in der Grund- und Hauptschule. Sogar 40 Jahre lang war Barbara Knodels Ehemann Adolf als Pädagoge im Ort engagiert. Von 1971 bis zu seinem Ruhestand im Jahr 2000 war Adolf Knodel zudem Rektor der Ölbronner Eichelbergschule. Am 30. April 1960 hatte das Lehrerehepaar seine erste Wohnung in Ölbronn bezogen, am 1. Mai frühmorgens „öffnete sich die Tür zu meiner so lange gesuchten Heimat“, so Barbara Knodel in ihrer Lesung im Ölbronner Steinbeishaus. Die Jahrzehnte in der Wahlheimat Ölbronn und vor allem der vorangegangene Lebensweg schildert sie in ihrem neuen Buch „Wenn Fortuna auf ihrem Rad vorüberrauscht“. In diesen „Familiengeschichten“, so der Untertitel, gibt sie tiefe Einblicke ins Private, in ein Schicksal, bei dem Fortunas Rad viele Umdrehungen brauchte, um die Verletzungen der Kindheit zu heilen. Zur Welt gekommen ist Barbara Knodel 1939 in Konstanz. Der Vater verlässt die Familie, als das Mädchen nur wenige Monate alt ist.

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