760_0900_102251_Schulsozialarbeit.jpg
Sozialarbeiter sollten stets ein offenes Ohr für die Belange der Kinder und Jugendlichen haben. Symbolbild dpa 

Ohne Sozialarbeit geht nichts mehr: Angebot an den Mühlacker Schulen wird aufgestockt

Mühlacker. Es ist eine Entwicklung, die unumkehrbar scheint, obgleich sie mit hohen Kosten und einem noch höheren Aufwand verbunden ist: Ohne die Hilfe von Sozialarbeitern scheint das Zusammenleben in den Mühlacker Schulen und in Stadtteilen wie beispielsweise dem Enzberger Ortskern nicht mehr möglich zu sein.

Ein Blick auf die jüngste Entscheidung des Mühlacker Gemeinderats zu dieser Thematik spricht jedenfalls Bände: Geschlossen stimmte das Gremium zu, den Stellenumfang für Sozialarbeit an der Enzberger Hartfeldschule ab dem neuen Schuljahr von 25 auf dann 50 Prozent aufzustocken. An der Heidenwäldle-Grundschule und der Lienzinger Grundschule wird der Stellenumfang der gemeinsamen Stelle für Schulsozialarbeit von 50 auf künftig 75 Prozent aufgestockt. Und an der Lomersheimer Grundschule wird eine eigenständige Stelle für Schulsozialarbeit mit 50 Prozent eingerichtet. Der Stelleninhaber deckt überdies zu 50 Prozent die Schulsozialarbeit an der Mühlhäuser und an der Großglattbacher Grundschule ab. Am Sonderpädagogischen Bildungs- und Beratungszentrum der Uhlandschule Mühlacker wird der Stellenumfang für Sozialarbeit ebenfalls von 50 auf 75 Prozent angehoben.

Neben zigtausenden Euro, die diese Entscheidungen kosten, ist vor allem bemerkenswert, dass offensichtlich selbst in Grundschulen ohne die Hilfe von extra geschultem Personal der Alltag nicht mehr gestaltet werden kann.

Doch nicht nur in den Schulen ist dieser Trend beobachtbar: Generell ist der Bedarf an Sozialarbeit stetig im Wachsen begriffen.

Mehr lesen Sie am 20. Juli in der „Pforzheimer Zeitung“ oder im E-Paper auf PZ-news oder über die Apps auf iPhone/iPad und Android-Smartphones/Tablet-PCs.