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Tochter Margret Schmid, Enkelin Angelika Burgstahler und deren Vater Wolfgang Hager (von links) präsentieren bei der zweiten Illinger Open Art am vergangenen Wochenende die Werke des großen Illinger Malers und Bildhauers Wilhelm Hager. Foto: Prokoph
Tochter Margret Schmid, Enkelin Angelika Burgstahler und deren Vater Wolfgang Hager (von links) präsentieren bei der zweiten Illinger Open Art am vergangenen Wochenende die Werke des großen Illinger Malers und Bildhauers Wilhelm Hager. Foto: Prokoph
01.05.2017

Open Art in Illingen: Private Atmosphäre schafft Verbundenheit zu Kunstwerken

Illingen. „Alle Teilnehmer waren sehr zufrieden“, resümierte Margret Schmid, die Initiatorin, Organisatorin und Ansprechpartnerin der nunmehr zweiten Auflage der Illinger Open Art die Veranstaltung. Am Samstag und Sonntag hatten dabei die Illinger Galerie Hager, das Seidenhof-Atelier mit der Galerie Hans Schmid, Andrea Holler-Liebhaber, Annette Wiesner, Andrea Reichert-Mohr, Thomas Knodel, Martina Kunze, Andrea Christina Palesch, Ronald Palesch sowie Renate Kugler ihre Ateliers jeweils von 11 bis 18 Uhr für die Besucher geöffnet.

Und am Sonntagabend gab es dann bei Thomas Knodel und dessen Frau Rotraut noch ein Hauskonzert. „Offene Ateliers kommen meistens besser an als eine große Kunstausstellung mit vielen Künstlern“, sagte Margret Schmid. Denn es sei auch die private Atmosphäre der Kunstschaffenden, die ein Stück weit den Außenstehenden einen Einblick geben, wie und wo große Werke entstehen. „Ich bin mehr als zufrieden“, sagte die Künstlerin Andrea Reichert-Mohr über die beiden Illinger Kunsttage. „Viele haben bei mir Keramiken bemalt“, berichtete die Künstlerin Andrea Holler-Liebhaber über den guten Zulauf. In der Hager- Galerie las die Enkelin von Wilhelm Hager, Angelika Burgstahler, aus dem Kriegstagebuch von 1944 des Künstlers, und ihr Sohn Anton umrahmte die Lesung musikalisch mit seiner Blockflöte. Damit wird die Kunst von Wilhelm Hager nunmehr auch von der Nachfolgegeneration in den Familienfokus gestellt. „Bei der Illinger Open Art kommt es gut an, dass die Menschen verschiedene Künstler an verschiedenen Stationen besuchen können“, lobte Angelika Burgstahler das Konzept.