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Anlässlich seines 40-jährigen Priesterjubiläums erhielt Pater Antonio eine Urkunde vom Papst, jetzt feiert er sein goldenes Priesterjubiläum. Foto: Stahlfeld
Anlässlich seines 40-jährigen Priesterjubiläums erhielt Pater Antonio eine Urkunde vom Papst, jetzt feiert er sein goldenes Priesterjubiläum. Foto: Stahlfeld
12.03.2019

Pater Antonino Grassia aus Mühlacker geht in den Ruhestand

Mühlacker. Manche Berufe sind mehr als das, sie sind eine Berufung. „Das Pastoralamt ist mein Leben“, sagt Pater Antonino Grassia, der seit 40 Jahren seinen italienischen Mitbürgern in Deutschland eine kirchliche Heimat gibt. Auch wenn er jetzt offiziell in den Ruhestand geht, so bleibt er dennoch den Menschen in der Region als Seelsorger erhalten. Untrennbar mit seinem Namen verbunden ist die Karfreitagsprozession.

Am 15. September 1942 in Agira (Provinz Enna) auf Sizilien geboren, hat ihn der Tod seiner Mutter geprägt. Denn Antonino Grassia war damals gerade zehn Jahre alt. Schon früh entschied sich der junge Mann, Seelsorger zu werden: „Eine innere Stimme sagte mir, dass ich Priester werden soll.“ Am 6. Juli 1969 wurde Antonino Grassia von Monsignore Trapani in der Kirchengemeinde San Pietro in Agira zum Priester geweiht. Danach besuchte er weitere pastorale Kurse in Messina und am 1. Oktober 1970 wurde er als Vikar in der Kirchengemeinde San Guiseppe di Catenanuova in der Provinz Enna eingesetzt. Bis 1979 wirkte Pater Antonino dort als Vikar.

„Mein Wunsch war es immer, in die Mission zu gehen“, erklärt der Seelsorger, warum er 1979 nach Deutschland ging. Auch der Vater und einige seiner Geschwister hatten bereits ihre Heimat verlassen und lebten in München, Essen, Rottweil, Ludwigsburg und Rom. Ein Bruder war sogar nach Australien ausgewandert. Pater Antonino kam zunächst nach Ludwigsburg, wo er im dortigen Dekanat die italienische katholische Kirchengemeinde betreute. 1994 wechselte er in die Dekanate Mühlacker und Vaihingen.

Mehr lesen Sie am Mittwoch, 13. März 2019, in der „Pforzheimer Zeitung (Ausgabe Mühlacker)“ oder im E-Paper auf PZ-news oder über die Apps auf iPhone/iPad und Android-Smartphones/Tablet-PCs.