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Marie-Luise Boehm (stehend) und Katharina Fiedler turnen auf dem Rücken des Wallachs Ikarus vor 2000 Zuschauern.
Marie-Luise Boehm (stehend) und Katharina Fiedler turnen auf dem Rücken des Wallachs Ikarus vor 2000 Zuschauern. © Privat
04.09.2016

Pegasus Mühlacker: Voltigierer bei Saisonhöhepunkt mit gemischten Gefühlen

Verden/Mühlacker. Die Voltigierer von Pegasus Mühlacker haben die Deutsche Meisterschaft im niedersächsischen Verden auf dem 15. Platz beendet (PZ berichtete) – und kehrten mit gemischten Gefühlen zurück auf den heimischen Dörnichhof.  Bereits die Qualifikation Ende Juni war für das neu zusammengestellte Team eine Hürde:

Zu Beginn der Saison war noch nicht klar, ob die Mannschaft um Trainerin Antonia Schubert, Elena Kreuzer, Denise Kiontke, Marie-Luise Boehm, Anna Burger, Franziska Köppl, Katharina Fiedler und Nina Giesecke sich das begehrte Ticket für die Deutsche Meisterschaft sichern kann. Doch das Team steigerte sich kontinuierlich und durfte so schließlich mit Verlasspferd Ikarus nach Verden reisen. „Ich bin stolz, dass unser Verein es nun zum 25. Mal hintereinander geschafft hat, auf der Deutschen Meisterschaft für Baden-Württemberg anzutreten“, sagte Antonia Schubert, die gleichzeitig auch als erste Vorsitzende von Pegasus Mühlacker fungiert. Das schaffe sonst kaum ein anderer Verein. 

Doch in der starken Konkurrenz der 22 besten Mannschaften Deutschlands belegte das Team aus Mühlacker nach dem ersten Umlauf nur Platz 21. Möglicherweise könnte es am schlechten Startplatz gelegen haben, mutmaßt Antonia Schubert. Denn die Mannschaft musste als zweites Team an den Start gehen. Im Laufe des Wettkampfes gehen die Noten bekanntermaßen noch weit in die Höhe.  In den beiden Kürdurchgängen konnte das Team aber noch einige Plätze gut machen und kämpfte sich auf einen ordentlichen 15. Platz ins Mittelfeld vor. „Natürlich ist das nicht das Ergebnis, das wir uns gewünscht hätten, mit unserer Leistung sind wir aber trotzdem sehr zufrieden“, so Antonia Schubert. 

Am Finaltag war die Niedersachsenhalle in Verden restlos ausverkauft, 2000 Menschen jubelten den Aktiven im Wettkampf zu. Über einen Livestream im Internet verfolgten rund 1000 weitere Zuschauer den Kürwettbewerb.