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Vladimir Valdivia zeigte in Knittlingen sein immenses Können.  Jähne
Vladimir Valdivia zeigte in Knittlingen sein immenses Können. Jähne
05.02.2018

Perfektion am Piano - Vladimir Valdivia gastiert im evangelischen Gemeindehaus in Knittlingen

Knittlingen. Klingt die klassische Musik aus den spanisch-lateinamerikanischen Ländern anders als die deutsche?

Mitnichten, gab am Samstagabend ein peruanischer Tastenvirtuose seine künstlerische Antwort auf die Frage, um von den Veranstaltern als ein echter „Meister der Improvisation“ angekündigt zu werden: Vladimir Valdivia, ursprünglich aus Lima in Peru, zeigte bei seinem Auftritt im evangelischen Gemeindehaus in Knittlingen, dass eine gewisse Fingerfertigkeit durchaus etwas Internationales an sich hat, fanden sich auf der Setliste nicht nur bekannte Namen wie Mozart, Schubert und Chopin, sondern auch solche Komponisten wie Enrique Granados, Manuel de Falla oder Isaac Albéniz wieder.

Dass ein Klavierkonzert hingegen nicht immer einen Titel brauchte, bestätigte unterdessen Veranstalter Jörg Schweizer, der mit dem Valdivia-Abend in die neue Saison der Reihe „Meisterwerke der Musik“ einläutete, in der noch vier weitere Klassikkonzerte folgen werden. Rund 50 Besucher waren am Samstag zum Auftakt erschienen – dass sich auch immer wieder Kinder und Jugendliche einfänden, erwähnte Schweizer als besonders lobenswert. Auf dem Programm standen unter anderem der „Feuertanz“ von de Falla, „Cuba“ und „Sevilla“ von Isaac Albéniz oder die Legende Nummer eins aus der „Vogelpredigt“ von Franz Liszt. Den Anfang gestaltete der in Stuttgart wohnhafte Valdivia jedoch mit der Sonate KV330 in C-Dur (Allegro moderato Andante cantabile) aus der Feder von Wolfgang Amadeus Mozart.

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