nach oben
In die Lindach-Sporthalle regnete es kurz nach Fertigstellung bereits hinein. Foto: Lutz/PZ-Archiv
In die Lindach-Sporthalle regnete es kurz nach Fertigstellung bereits hinein. Foto: Lutz/PZ-Archiv
Bürgermeister Winfried Abicht (rechts) bei einer Besichtigung der Jugendhaus-Baustelle 2014.
Bürgermeister Winfried Abicht (rechts) bei einer Besichtigung der Jugendhaus-Baustelle 2014.
13.02.2019

Pfusch am Bau bringt Gemeinderäte auf die Palme

Mühlacker. Mangelhafte Projekte sind in Mühlacker immer wieder ein Problem. Der Gemeinderat fordert nun dringend, künftig sorgfältiger zu arbeiten.

Was für Privatleute bereits ein erhebliches Problem darstellt, bleibt auch im öffentlichen Bereich nicht aus: Mängel am Bau, Pfusch bei der Abwicklung von Großprojekten, Ärger mit Handwerkern, Architekten und Planern.

Die Stadt Mühlacker bleibt in dieser Hinsicht nicht verschont. Beim Bau des Jugendhauses beispielsweise sind am Ende Hunderte von Fehlern dokumentiert worden, in die neue Sporthalle am Lindach regnete es kurz nach Fertigstellung bereits hinein – und auch wenn es positive Gegenbeispiele gibt wie den Bau der Kinderkrippe am Käppele: Gründe, künftig auf eine bessere Bauaufsicht wert zu legen, gibt es offenbar reichlich. Ein Bericht der Gemeindeprüfungsanstalt, der dem Gremium nun vorgelegt wurde, weist eine Liste mit Dingen auf, die im Rathaus verbessert werden sollen.

Doch nicht nur die Gemeindeprüfungsanstalt legt den Finger in die Wunde, auch die Stadträte sind längst sensibilisiert für das Thema und machen deutlich, dass es bei den Großprojekten der Zukunft anders laufen müsse. Schließlich habe man mit dem Ziegeleiareal oder dem Bau der neuen Stadthalle gewaltige Aufgaben vor der Brust.

„Man muss künftig effizienter und besser arbeiten“, betont beispielsweise Wolfgang Schreiber (CDU). Und Rolf Leo (FW) fordert, dass ein Lernprozess einsetzen müsse, um in Zukunft Probleme wie jene am „Paradebeispiel“ Jugendhaus zu vermeiden. „Es läuft im Baubereich generell nicht gut in Mühlacker“, urteilt Klemens Köberle (LMU) und stellt die Frage in den Raum, ob man im Rathaus überfordert sei aufgrund der vielen Projekte. 

Mehr lesen Sie am 14. Februar in der „Pforzheimer Zeitung - Region Mühlacker“ oder im E-Paper auf PZ-news oder über die Apps auf iPhone/iPad und Android-Smartphones/Tablet-PCs.