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Pinache kämpft für eine bessere Ortsdurchfahrt.
Pinache kämpft für eine bessere Ortsdurchfahrt. © PZ-Archiv
02.08.2011

Pinache kämpft für bessere Ortsdurchfahrt

Nachdem auch das Verkehrsministerium erklärt hat, dass die Ausbesserung der Pinacher Ortsdurchfahrt keine Priorität hat, klingelt bei Gemeinderätin Ilse Beuchle immer wieder das Telefon. „Die Leute sind erbost“, sagt die Pinacherin. Auch der Verweis des Verkehrsministeriums, das auf eine Anfrage des Enzkreisabgeordneten Hans-Ulrich Rülke (FDP) mitgeteilt hatte, dass die Verkehrsbelastung in Pinache seit 2005 gesunken sei, auf der L 1134 nach diesen Angaben um 25 Prozent, stößt bei Ilse Beuchle auf Entrüstung.

„Das sind doch Statistiken die hinten und vorne nicht stimmen“, ärgert sich die Hauptstraßen-Anwohnerin. Mehrfach hatten sich Pinacher Bürger bei der Gemeindeverwaltung über den Zustand der Hauptstraße beschwert. Klappernde Schachtdeckel und durch Unebenheiten gesteigerter Verkehrslärm sorgen für Ärger. Nach den Bauarbeiten, bei denen Wasser- und Gasleitungen sowie Leerrohre verlegt worden sind, sei die Straße immer schlechter geworden, sagt Ilse Beuchle. Durch die Erschütterungen, wenn schwere Lastwagen durch den Ort fahren, entstünden Risse an den Häusern, im Innern seien Gegenstände von Schränken gefallen und zu Bruch gegangen. „Ruhe haben wir im Dorf nie“, bekräftigt die Gemeinderätin. Mehrere Seiten mit Unterschriften seien gesammelt worden, um mit einer Petition für einen schnelleren Ausbau ans Regierungspräsidium geschickt zu werden, erklärt Ilse Beuchle. nad