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Bei wohligen Temperaturen und Wohlfühlmusik wurde die Hocketse mit Platzkonzert des Musikvereins Ölbronn am Sonntag ein voller Erfolg. Foto: Marx
Bei wohligen Temperaturen und Wohlfühlmusik wurde die Hocketse mit Platzkonzert des Musikvereins Ölbronn am Sonntag ein voller Erfolg. Foto: Marx
20.08.2017

Platzkonzert des Musikvereins Ölbronn überzeugt

Ölbronn-Dürrn. Die 22. Auflage der Hocketse mit Platzkonzert hat am Sonntag der Musikverein Ölbronn geboten. Um es vorwegzunehmen: Die Veranstalter profitierten von den angenehmen Temperaturen. Das Traditionsfest am Dorfanger beim Rathaus für die in den Sommerschulferien Daheimgebliebenen kam wieder einmal bestens an beim Publikum, das sich nach dem Kirchgang zahlreich einstellte.

Im Gespräch mit Joachim Neuhaus unterstrich der Musikvereinsvorsitzende, dass sich glücklicherweise immer genügend Mitstreiter in den Ferien fänden, um das arbeitsintensive Angebot auszurichten. Tatsächlich benötigt man nicht nur Aufbauhelfer für die Partyzelte und Bedienungen für den Service, sondern auch und gerade ausreichend Musiker, um den Ferienklangkörper zusammenzustellen. Neuhaus wörtlich: „Wir hoffen immer, ein spielfähiges Ensemble hinzubekommen.“

Rund 300 Mitglieder zählt der Musikverein Ölbronn aktuell. Früher seien es auch schon um die 350 Mitglieder gewesen, erinnert sich Neuhaus. Gleichwohl sei man optimistisch, dass sich der Musikverein gut entwickele. Dazu tragen insbesondere die über 40 aktiven Musiker bei. Mit der Statistik ist es übrigens so eine Sache. Es handelte sich zwar um die 22. Festauflage, gleichwohl fielen zwei Veranstaltungen buchstäblich ins Wasser und mussten abgesagt werden. Dennoch zählen sie zu den Wiederauflagen. Gestern musizierte das Orchester mit Vizedirigent Werner Arnold, der den Taktstock für den erkrankten Dirigenten Andreas Kubatov zückte. Für die Wohlfühlatmosphäre auf dem Dorfanger beim Rathaus sorgten neben tollen Klängen auch die Spezialitäten aus der Musikvereinsküche. Ferner konnten bereits Karten für den „Bayerischen Abend“ im Oktober erworben werden. Der Verkehr im Dorfanger nimmt übrigens immer mehr zu. Zu Beginn der letzten Hocketse habe man sogar ein Auto abschleppen lassen müssen, sagte Neuhaus.