nach oben
Wenige Tage nachdem die SG Ölbronn-Dürrn offiziell bekanntgab, dass Gero Italiano (links) im Sommer die Nachfolge von Trainer Ulli Stengel antritt, zeigten sich die beiden beim Qualifikationsspiel in Ötisheim Seite an Seite. Seit Sommer 2011 ist Italiano als Trainer der zweiten SG-Mannschaft tätig. Foto: Kohler
Wenige Tage nachdem die SG Ölbronn-Dürrn offiziell bekanntgab, dass Gero Italiano (links) im Sommer die Nachfolge von Trainer Ulli Stengel antritt, zeigten sich die beiden beim Qualifikationsspiel in Ötisheim Seite an Seite. Seit Sommer 2011 ist Italiano als Trainer der zweiten SG-Mannschaft tätig. Foto: Kohler
05.04.2012

Pokal-Niederlage für den TSV Ötisheim unfassbar

ÖTISHEIM/ÖLBRONN-DÜRRN. Erst im Elfmeterschießen hat sich am Gründonnerstag entschieden, dass die SG Ölbronn-Dürrn in der nächste Saison um den Badischen Fußball-Pokal spielen darf. Beim TSV Ötisheim gelang der SG erst mit der letzten Aktion der 1:1-Ausgleich, der für eine Verlängerung sorgte. Am Ende stand es dann 2:5, da nur Ötisheims Kapitän und bewährter Strafstoß-Schütze Thorsten Barho seinen Elfmeter verwandelte, Ölbronn-Dürrn den Ball bei vier Versuchen jedoch viermal im Tor unterbrachte.

Für Ötisheim war die Niederlage im Elfmeterschießen besonders bitter, weil Schiedsrichter Helmut Kappler vom VfL Höfen an die 90 Minuten eine Nachspielzeit anhängte, die aus Sicht des Publikums scheinbar nicht enden wollte. Von den knapp 100 Fans, die im Regen standen, hatten angesichts des Ausgleichs dann immerhin die SG-Anhänger Grund zur Freude. Die Ötisheimer reagierten mit Unverständnis darauf, dass der Unparteiische drei Minuten Nachspielzeit signalisiert hatte, es dann aber nicht dabei beließ. Von Seiten des TSV hieß es, erst nach 97 Minuten sei Schluss gewesen. Wobei das auch nicht stimmt, da sich eine Verlängerung anschloss, in der der favorisierte A-Liga-Konkurrent Ölbronn-Dürrn zunächst leichte Vorteil hatte, in Sachen Chancenverhältnis jedoch kein großer Unterschied zu verzeichnen war. Während der regulären Spielzeit waren die Hausherren im Vorteil. Zuletzt erhielten sie jedoch die Quittung dafür, dass sie nicht frühzeitig für klare Verhältnisse sorgten.

Nachdem Aize die Chance, schnell mit 2:0 in Führung zu gehen ausließ, dauerte es bis zur 47. Minute, ehe Max Oehler dem Außenseiter ein Erfolgserlebnis bescherte. Beim Gegner trug Holger Schneider am meisten zum Sieg bei. Er traf nicht nur zum 1:1. Indem er den ersten der Elfmeter verwandelte, bescherte er seinem Team später auch die Führung. Mehr vom Kreispokal am Samstag in der Pforzheimer Zeitung.