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Symbolbild: dpa
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14.09.2017

Prozessauftakt nach Massenschlägerei in Enzberg

Pforzheim/Mühlacker. Fehlende Zeugen, ein junger Mann, der erst nach stundenlanger Befragung gesteht, bei der Polizeibefragung „geschummelt“ zu haben und viele widersprüchliche Aussagen – verworrener hätte der Prozess am Donnerstag um eine Massenschlägerei am 9. Februar 2016 in der Nieferner Straße in Enzberg nicht beginnen können.

Auf der Anklagebank des Pforzheimer Amtsgerichts unter Vorsitz von Oliver Weik sitzen zwei Deutsche mit türkischen Wurzeln, denen Staatsanwalt Dominik Franzki vorwirft, gemeinsam mit rund zehn Freunden drei Bulgaren verprügelt zu haben. Dabei soll dem Nebenkläger, der wohl zum Schlichten des Streits gekommen war, der Kiefer gebrochen worden sein. Am Donnerstag, 21. September, ab 8.30 Uhr, wird der Prozess fortgesetzt. Dann sollen auch die fehlenden Zeugen erneut geladen werden.

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