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Die Betriebshalle im Dürrner Industriegebiet wurde durch die Flammen nahezu komplett zerstört. Foto: Gonzalez
Mehr als 100 Feuerwehrleute waren im Einsatz. Foto: Tilo Keller
12.03.2018

RKB electronic aus Dürrn gibt nach der Brandkatastrophe nicht auf

Ölbronn-Dürrn. RKB electronic aus Dürrn produziert nach dem Großbrand in Dürrn an neuem Standort weiter. Die Brandermittler der Kriminalpolizei können das einsturzgefährdete Gebäude noch immer nicht betreten.

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Das Feuer verursachte einen Schaden in Höhe von rund fünf Millionen Euro.

Wie die Kulisse für einen Horrorfilm muten die Reste des Firmengebäudes an, das in der Nacht von Donnerstag auf Freitag bei einem verheerenden Brand im Dürrner Industriegebiet beinahe vollständig zerstört worden ist.

Für die rund 50 Beschäftigten des Betriebs mit dem Namen RKB electronic geht es derweil im benachbarten Göbrichen weiter. Wie Yolanda Gutiérrez von der Geschäftsleitung der Firma mitteilt, befinde man sich aufgrund des Feuers zwar nach wie vor in einem Ausnahmezustand – doch der Betrieb werde weitergeführt, nun zunächst also in Göbrichen.

Ein Wiederaufbau am Standort Dürrn sei aber geplant. Bürgermeister Norbert Holme erläutert gegenüber der PZ, er habe bereits in der Brandnacht die Unterstützung der Gemeinde zugesichert.

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Erinnerungen an 2011 - Großbrand in der Firma Nonnenmacher

Rund 120 Feuerwehrleute mussten Ende April 2011 in Dürrn gegen die Flammen in der Werkzeugbau-Firma Nonnenmacher kömpfen. Bürgermeister Norbert Holme berichtete damals von „einer gewaltigen Feuersbrunst mit zehn bis 15 Meter hohen Flammen“.

Fast auf den Tag genau zwei Jahre nach dem verheerenden Großbrand konnte die Werkzeugbau-Firma Nonnenmacher die Eröffnung des Neubaus an alter Stätte feiern. Das sei vor allem der Nachbarschaftshilfe von Firmen und den engagierten Mitarbeitern zu verdanken, so Kurt Nonnenmacher. Die Mitarbeiter hätten sich am Morgen nach dem Brand auf dem Trümmern der Fabrik versammelt und sich sofort an die Bergung und Dekontamination der völlig verrußten Maschinen gemacht. Innerhalb weniger Woche wurde die Produktion in einer leerstehenden Montagehalle der Firma IMO in Königsbach provisorisch wieder in Betrieb genommen. tok

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