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Die Schließung des Kreißsaals in Mühlacker ist Dominik Nusser schwer gefallen. Sonst läuft es aber gut für den neuen Regionaldirektor. Foto: Schierling
Die Schließung des Kreißsaals in Mühlacker ist Dominik Nusser schwer gefallen. Sonst läuft es aber gut für den neuen Regionaldirektor. Foto: Schierling
02.09.2016

Regionaldirektor der Enzkreis-Kliniken zieht erste positive Bilanz

Mühlacker. Zuletzt hatte Dominik Nusser, Regionaldirektor der Enzkreis-Kliniken, keine positiven Nachrichten zu verkünden. Musste er doch vergangenen Donnerstag mitteilen, dass voraussichtlich bis Oktober keine Entbindungen mehr im Kreißsaal in Mühlacker mehr durchgeführt werden können – aufgrund von akutem Mangel an Hebammen (PZ berichtete).

Insgesamt zieht der 32-Jährige – und damit mit Abstand jüngste Regionaldirektor innerhalb der Regionalen Kliniken Holding (RKH) – nach seinen ersten Monaten an der Spitze der Enzkreis-Kliniken eine positive Bilanz. Und das, obwohl er alle Hände voll zu tun hatte. Denn die Krankenhäuser in Mühlacker und Neuenbürg steckten mitten in der Umstrukturierung, als Nusser am 1. Dezember letzten Jahres sein neues Amt in Angriff nahm.

Inzwischen stünden die neu strukturierten und neu gegründeten Fachbereiche in beiden Häusern auf sicheren Beinen, so Nusser. Die positiven Leistungszahlen im ersten Halbjahr stimmen den neuen Regionaldirektor optimistisch. „Jetzt gilt es, das Profil unseres medizinischen Gesamtkonzepts weiter zu schärfen.”

Das Krankenhaus Mühlacker sei weiterhin auf dem besten Weg, seine Position als Akut-Klinik für den gesamten Enzkreis zu stärken, zeigt sich Nusser mit der Entwicklung zufrieden. So verfügt die Medizinische Klinik, die das gesamte Spektrum der Inneren Medizin versorgt, heute über zwei ausgewiesene Schwerpunkte. Die Kardiologie mit invasivem Schwerpunkt steht seit dem 1. Juni unter der Ärztlichen Leitung des neuen Chefarztes Dr. Stefan Pfeiffer, die zweite Säule der Medizinischen Klinik bildet die Sektion Gastroenterologie unter der Leitung von Dr. Christoph Bach. Mit dem Leitungswechsel in der Medizinischen Klinik erfolgte zugleich planmäßig die Inbetriebnahme des neuen Herzkatheterlabors. Seither werden etwa vier bis fünf Patienten pro Tag am Linksherzkatheter-Messplatz untersucht und behandelt. Die Gewährleistung eines 24-Stunden-Betriebs sei hier das nächste Ziel, so Nusser.

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