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Atemberaubend: Uwe Schoppel am Aussichtspunkt über La Paz. Schoppel
Atemberaubend: Uwe Schoppel am Aussichtspunkt über La Paz. Schoppel
29.08.2017

Reisebericht: Uwe Schoppel über den Dächern von La Paz

Bolivien. Der Abschied aus Uyuni fiel mir nicht besonders schwer, da es recht kalt und staubig ist. Ein kurzer Besuch auf dem Eisenbahnfriedhof, wo viele Loks und Wagen stehen, die um 1930 produziert wurden, rundete den Besuch noch ab, bevor es über windige Pässe nach Potosie ging.

In Sucre, der Hauptstadt Boliviens, traf ich noch einmal alle Overlander, mit denen ich die Lagunenroute bestritten hatte (PZ berichtete). Bei angenehmen Temperaturen, da die Stadt nur auf 2800 Metern liegt, machte es Spaß, durch die vom Kolonialstil geprägte Stadt zu schlendern oder bei einem Bier abends zusammen zu sitzen. Über das fruchtbare Tal von Chocabamba, das als Kornkammer Boliviens gilt, ging es in den etwas abgelegenen Torotoro-Nationalpark. Neben dem tief eingeschnitten Canyon bietet der Nationalpark auch Fossilien und tausende versteinerte Dinosaurierspuren, die man aber alle nur mit einem Guide besichtigen kann.

Den gleichen staubigen Weg rumpelte ich wieder hinaus, fuhr über scheinbar endlose Serpentinen wieder auf das Altiplano hinauf, um in Oruro einen Maulbronner Bekannten zu besuchen. Nach einem viel zu kurzen Abend ging es noch nachts aus der Stadt hinaus – weiter in Richtung La Paz. Die Stadt, die zwischen 3 600 Metern und 4100 Metern Höhe liegt, beheimatet den höchsten Regierungssitz der Welt und bietet einen atemberaubenden Blick, wenn man in den Talkessel fährt.

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