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Landrat Bastian Rosenau (rechts) überreicht Rainer Schork die Heynlin-Medaille des Enzkreises. Foto: Prokoph
Landrat Bastian Rosenau (rechts) überreicht Rainer Schork die Heynlin-Medaille des Enzkreises. Foto: Prokoph
Bürgermeister Winfried Abicht übergibt Schork unter anderem Honig und Schokolade. Foto: Prokoph
Bürgermeister Winfried Abicht übergibt Schork unter anderem Honig und Schokolade. Foto: Prokoph
Stehend applaudieren die rund 250 geladenen Gäste am Ende der Verabschiedung des Schulleiters. Foto: Prokoph
Stehend applaudieren die rund 250 geladenen Gäste am Ende der Verabschiedung des Schulleiters. Foto: Prokoph
11.07.2018

Rektor Rainer Schork verlässt die Mühlacker Kerschensteiner-Schule

Mühlacker. „Sie haben das Ideal Georg Kerschensteiners vom selbsttätigen Menschen und vom manuellen Tun nicht nur gutgeheißen und weitergegeben, sondern auch selbst gelebt“, sagte Landrat Bastian Rosenau bei der Verabschiedung von Rainer Schork.

Nach zwölf Jahren als Schulleiter der kaufmännischen Georg Kerschensteiner Berufsschule (GKS) in Mühlacker ist der 65-Jährige am Mittwoch von rund 250 Gästen in der Schulaula feierlich verabschiedet worden.

Über den zwei Stunden mit zahlreichen Grußrednern lag ein Hauch von Wehmut. Unter anderem wohl auch deshalb, weil der Enzkreis bei seiner Kreistagssitzung am 23. Juli darüber abstimmt, wie die Zukunft der GKS und der gewerblichen Ferdinand-Steinbeis-Schule aussieht. Im Vorfeld hatten sich Schüler und Lehrer der GKS vehement gegen die Zusammenlegung beider Schulen ausgesprochen. Dazu sagte der Landrat allerdings nichts bei der Verabschiedung. „Wenn die guten Jahre vorbei sind, kommen die besten“, sagte Rosenau und überreichte die Heynlin-Medaille des Enzkreises an Schork. Vom Regierungspräsidium Karlsruhe verabschiedete die Präsidentin der Abteilung Schule und Bildung, Anja Bauer, den langjährigen Schulleiter.

Mit 700 Schülern sei die GKS groß genug, um nicht in ihrer Existenz gefährdet zu sein, aber klein genug, um noch die Schüler zu kennen, habe Schork einmal zu ihr gesagt, berichtete Anja Bauer. Ob es nun eine Vision für die Zukunft gebe, wisse sie nicht. Andreas Kiefer als Personalratsvorsitzender prophezeite hingegen: „Die GKS wird nicht weiterbestehen, die Fusion wird am 23. Juli beschlossen“, so Kiefer in seiner Ansprache.

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