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Einstimmig segnete der Knittlinger Gemeinderat am Dienstag den Haushaltsplan für das Jahr 2019 ab. Foto: Schrader
Einstimmig segnete der Knittlinger Gemeinderat am Dienstag den Haushaltsplan für das Jahr 2019 ab. Foto: Schrader
08.05.2019

Rücklagen fast aufgebraucht: Knittlingen muss den Gürtel enger schnallen

Knittlingen. Nachdem bei den Haushaltsberatungen vor zwei Wochen im Knittlinger Rat bereits ordentlich die Köpfe rauchten, konnte die Verabschiedung des Zahlenwerks am Dienstagabend in aller Kürze vollzogen werden. Einstimmig segneten die Räte den Haushaltsplan für das Jahr 2019 ab, der mit einem Defizit von 396.200 Euro schließt.

Obwohl sich der Gemeinderat bei der Durchführung aller Projekte nicht immer einig ist, so stimmen die Stadträte im Grundtenor überein: Die Rücklagen schwinden, das Geld geht der Stadt langsam aber sicher aus. Deshalb müsse weiterhin auf Sparkurs gefahren werden. Bei künftigen Großprojekten müssten sich alle die Frage stellen, ob es nicht Dringlicheres gibt und das eine oder andere vielleicht geschoben werden kann.

Der Dank aller Fraktionen galt Kämmerin Kristina Nolde, die erst seit Jahresbeginn bei der Stadt Knittlingen arbeitet und sich dafür recht zügig einarbeiten konnte. Auf über 400 Seiten stellte sie die Finanzlage dar – unter anderem die größten Investitionen. Dazu gehören auch die Sanierungsarbeiten am Faust-Geburtshaus (200.000 Euro), die Aufwertung des Backhausplatzes in Freudenstein (240.000 Euro) sowie die Sanierung des Knittlinger Sportplatzes (150.000 Euro). Für die Freibadsanierung rechnet sie in diesem Jahr nur mit Planungskosten von rund 85.000 Euro.

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