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Zum Auftakt des „Sängerbesens“ in der Ötisheimer Erlentalhalle erfreut der Männerchor des gastgebenden Männergesangvereins mit dem Lied „Oh happy day“. Vorstand Stefan Mast (rechts) hat dabei den Solopart übernommen. Foto: Bischoff-Krappel
Zum Auftakt des „Sängerbesens“ in der Ötisheimer Erlentalhalle erfreut der Männerchor des gastgebenden Männergesangvereins mit dem Lied „Oh happy day“. Vorstand Stefan Mast (rechts) hat dabei den Solopart übernommen. Foto: Bischoff-Krappel
04.02.2018

„Sängerbesen“ des MGV Ötisheim lockt mehr als 500 Besucher an

Ötisheim. Zünftige Besengerichte, süffige Weine und dazu musikalische Unterhaltung vom Feinsten: Der „Sängerbesen“ des Männergesangvereins (MGV) Ötisheim ist mittlerweile ein Selbstläufer. Bereits zum 14. Mal fand die Traditionsveranstaltung in der Ötisheimer Erlentalhalle statt, und Stefan Mast, erster Vorsitzender des MGV, konnte sich mit über 500 Besuchern einmal mehr über ein ausverkauftes Haus freuen: „Wir haben mittlerweile ein Stammpublikum, das immer wieder gerne zu uns kommt“, so Mast.

„Für mich als Vorstand ist es einfach beruhigend, dass wir im MGV eine tolle Gemeinschaft haben und diese Veranstaltung als Team zusammen stemmen.“ Er schätze es sehr, dass sich die Mitglieder mit viel Engagement und eigenen kreativen Ideen einbrächten. Den Auftakt des kulinarischen und musikalischen Abends bildete der Männerchor unter Leitung von Markus Sauter mit dem lebendig vorgetragenen „Oh happy day“ und fröhlichen schwäbischen Trinkliedern. „Ein Highlight jagt das nächste“, kündigte Vorstand Stefan Mast dann die „Schwarzen Witwen“ an, eine Damenformation aus sieben Frauen des jungen Chors „Klangtastisch“. „Wieder mal sind wir zu haben“ lautete der Titel ihres „Lumpenliedles“, in dem sie anschaulich schilderten, wie sie ihre unliebsamen Ehemänner um die Ecke gebracht hatten.

In allen Stimmlagen überzeugend, mit viel Humor und direkter Publikumsansprache begeisterte anschließend das Rottenburger Gastensemble „Harmoniacs“ mit ihrem A-cappella-Gesang die Besucher. In Jeans und Krawatten-T-Shirts trugen die vier jungen Männer in gesanglicher Perfektion teils zotige und stets spaßige Lieder aus ihrem schwäbischen Lebensalltag vor. Höhepunkte bildeten dabei ein „auf ungefähr 24 Sprachen“ vorgetragenes Liebeslied, die „Frauen“-Version von Herbert Grönemeyers Erfolgstitel „Männer“ sowie die modernisierte Variante von Schuberts „Heidenröslein“. „Die sind gut, die Kerle“, brachte ein Besucher die Leistungen des Quartetts auf den Punkt.

Nach einem heiteren Sketch aus „Antons Geheimratsecke“, den einige „Klangtastisch“-Damen aufführten, betrat der junge Chor unter Leitung von Gwendolyn Phear in seiner Gesamtheit die Bühne. Mit Liedern wie „Memories“, „Chariot’s coming“ und „Siyahamba“ sorgten die Sängerinnen und Sänger für einen wahrhaft „klangtastischen“ Abschluss eines rundum gelungenen Abends, der beim Publikum für große Begeisterung sorgte.