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An Stellwänden haben sich kürzlich die Besucher der Stadtteilversammlung über anstehende Lomersheimer Planungsvorhaben informieren können. Foto: Kollros/Archiv
An Stellwänden haben sich kürzlich die Besucher der Stadtteilversammlung über anstehende Lomersheimer Planungsvorhaben informieren können. Foto: Kollros/Archiv
22.11.2018

Sanierungsgebiet in Lomersheim wird um Phönix-Vereinsheim und historischen Bierkeller erweitert

Mühlacker-Lomersheim. Abgestimmt wurde über die Absicht, in das förmlich festgelegte Lomersheimer Sanierungsgebiet zwei außerhalb dieses Quartiers liegende Objekte einzubeziehen noch nicht – aber im Mühlacker Gemeinderat herrschte Übereinstimmung: Sowohl das Phönix-Vereinsheim als auch der historische Bierkeller sollen staatlich geförderte Sanierungsobjekte werden.

Ein Beschluss müsste darüber alsbald im neuen Jahr gefasst werden. In der Sitzung stellte Sabine Morar, Sanierungsbetreuerin bei der Kommunal-Entwicklung der Landesbank, die grundsätzlichen Eckpunkte der Ortskernsanierung vor, wie auch kürzlich bereits die interessierte Öffentlichkeit bei der Stadtteilversammlung informiert wurde. Demnach sollten im neuen Jahr unter anderem Planungen für eine Grünfläche an der Enz, etwa zwischen der Brücke und dem Wasserkraftwerk, angestellt werden, um wie auch Stadtplaner Armin Dauner in seiner Sitzungsvorlage schrieb, dem Sanierungsziel „die Enz besser erlebbar machen“ gerecht werden. Lomersheim sei nämlich in das Sanierungsprogramm „Zukunft Stadtgrün“ aufgenommen worden.

Was in der Stadtteilversammlung ohne Murren zur Kenntnis genommen wurde, brachte indes Stadtrat Wolfgang Schreiber (CDU) auf die Palme, dass nämlich der Sanierung der Festhalle vorerst keine Priorität eingeräumt werden soll. Oberbürgermeister Frank Schneider wiederholte, was er schon in Lomersheim gesagt hatte: Die Sanierung der Wendlerschule besitze absoluten Vorrang, um nebenher noch die Festhalle in Angriff nehmen zu wollen, fehle dem zuständigen Amt schlichtweg das Personal. Schreiber grantelte zwar, die Lomersheimer müssten sich ja an der Nase herumgeführt vorkommen, vertiefte das Thema aber nicht weiter.

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