nach oben
Schlafende Schönheit: Mühlackers Chancen im Tourismus.
Schlafende Schönheit: Mühlackers Chancen im Tourismus
11.11.2011

Schlafende Schönheit: Mühlackers Chancen im Tourismus

Mühlacker ist viel besser als sein Ruf, finden Stadträte und fordern bessere Imagepflege. Besonders die Fraktionen von CDU und Liste Mensch und Umwelt wittern in der Senderstadt touristisches Potenzial, das viel besser ausgeschöpft werden müsse.

Es ist nicht das erste Mal, dass in einer Gemeinderatsitzung das Bild der Mühlackerer von ihrer eigenen Stadt kritisiert wurde. In dieser Woche waren es öffentliche Klagen über eine vermüllte Innenstadt, die Günter Bächle (CDU) zur Gegenrede provozierten. Probleme, die nicht schlimmer als andernorts seien, würden in der Senderstadt gerne in den Vordergrund geschoben, diagnostizierte er. Die tatsächlichen Stärken Mühlackers würden dagegen konsequent übersehen. Geht es nach der CDU-Fraktion und nach der Liste Mensch und Umwelt soll es damit im Aufgalopp zur kleinen Gartenschau 2015 vorbei sein. Beide Fraktionen wittern in der Senderstadt schlummernde Potenziale für Tagestourismus, die geweckt werden sollten. Vor allem landschaftliche Potenziale. „Unser Enztal und der Stromberg – das sind doch richtige Urlaubslandschaften“, schwärmte Klemens Köberle (LMU). Und Bächle sieht ein touristisches Potenzial, das besser ausgeschöpft werden könnte. Seine Vermutung: Es brauche keinen großen Aufwand, um Mühlackers starke Seiten in der Kernstadt und besonders den Statteilen besser zu verkaufen.

Die CDU-Fraktion hatte solche Überlegungen im Hinterkopf, als sie beantragte, die Verwaltung solle möglichst bald eine Einschätzung dieses Wirtschaftsfaktors durch den Verein Tourismus Kraichgau-Stromberg vorlegen lassen und selbst Chancen für mehr touristische Angebote auch unabhängig von der Gartenschau überlegen. Dafür stimmten letztlich alle im Gremium