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Wiernsheims Bürgermeister Karlheinz Oehler gehört zu denen, die es in Kleidungsfragen manchmal gerne leger lieben, die sich bei wichtigen Terminen aber durchaus auch elegant präsentieren können. Fotos: Prokoph
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Fotos: Prokoph

Schlecht angezogen? Wiernsheimer Schultes kontert Kollegen-Witz

Wiernsheim. Kleider machen Leute, sagt der Volksmund. Bei dem bekannten Märchen „Des Kaisers neue Kleider“ wird allerdings klar, wie diese These ad absurdum geführt werden kann.

So ist wohl auch der folgende Fall zu sehen: Jüngst hatte die Niefern-Öschelbronner Bürgermeisterin Birgit Förster bei einer Veranstaltung zum 100-jährigen Bestehen des Frauenwahlrechts in Pforzheim unter anderem davon gesprochen, dass Frauen im Amt auch immer nach ihrer Garderobe beurteilt würden, Männer hingegen so gut wie nie. Dann sagte sie: „Karlheinz Oehler ist der am schlechtesten gekleidete Kollege. Der steht drüber, daher kann ich das so sagen.“ Im Kleidungs-Ranking der Enzkreisbürgermeister stünde der Remchinger Bürgermeister Luca Wilhelm Prayon ihrer Meinung nach ganz oben.

Was am Rande einer ernsten Veranstaltung wohl eher spaßig gemeint war, hinterlässt nun einen schalen Nachgeschmack bei Karlheinz Oehler und seiner Frau Sevasti. Denn der Wiernsheimer Schultes kleide sich zwar gerne leger, aber deshalb noch lange nicht schlecht. „Es ist bedauerlich, dass zwei Frauen über fehlende Gleichberechtigung reden und dann auf klischeebeladene Kleidungsfragen kommen“, sagt Karlheinz Oehler dazu. „Des einen Eule, des anderen Nachtigall“, schiebt er hinterher.

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