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Beim Rundgang in der GSI: (von links) Die Kreisräte Wolfgang Schreiber, Winfried Scheuermann, Wolfgang Georg Liebl, Udo Mack, Martin Reinhardt und Kurt Ebel sowie GSI-Geschäftsführer Gerd Schulz. Foto: Privat
Beim Rundgang in der GSI: (von links) Die Kreisräte Wolfgang Schreiber, Winfried Scheuermann, Wolfgang Georg Liebl, Udo Mack, Martin Reinhardt und Kurt Ebel sowie GSI-Geschäftsführer Gerd Schulz. Foto: Privat
12.07.2018

Schlechter baulicher Zustand: GSI stößt an räumliche Grenzen

Mühlacker. Trotz praktisch bestehender Vollbeschäftigung im Enzkreis braucht es unverändert eine Einrichtung wie die Gesellschaft für Service und Integration (GSI), die vom Landkreis und von Wohlfahrtsverbänden gemeinsam getragen wird und seit 1995 besteht, erklärte die CDU-Fraktion im Kreistag nach einem Besuch der GSI an der Lienzinger Straße 58 in Mühlacker.

Immer noch gebe es rund tausend Langzeitarbeitslose und ebenso viele Menschen mit Behinderungen, die beschäftigt und qualifiziert werden müssten, um wieder in das normale Erwerbsleben integriert zu werden. „Die GSI ist hier erfolgreich unterwegs“, so das Fazit des Fraktionsvorsitzenden Günter Bächle aus Lienzingen.

Die CDU-Kreisräte informierten sich beim Rundgang mit GSI-Geschäftsführer Gerd Schulz über verschiedene Fachbereiche. „Arbeit ist Integration“, so die Devise der Gesellschaft. Schulz zufolge kommt es darauf an, den Menschen nach einer längeren Zeit der Arbeitslosigkeit wieder feste Strukturen im Alltag zu geben, sie zu betreuen und somit zu stärken mit dem Ziel, sie vom zweiten in den ersten Arbeitsmarkt zu vermitteln. Fest angestellt seien auch 32 Menschen mit Behinderungen. Die GSI hat derzeit 91 Mitarbeiter, davon 48 in Vollzeit. 36 Prozent haben Behinderungen. Die Betriebsleistung hat sich von 603.000 Euro im Jahr 2006 auf 1,1 Millionen Euro im vorigen Jahr erhöht.

Doch das gemeinnützige Unternehmen stößt an räumliche Grenzen. Das Gebäude des ehemaligen Gründerzentrums befindet sich zudem nach Einschätzung der Kreisverwaltung baulich in einem sehr schlechten Zustand. Sollte die GSI in einem anderen Gebäude untergebracht werden, bestehe die Möglichkeit, dieses Gebäude abzureißen.

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