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Das unmittelbar neben dem Faust-Archiv (links) stehende Geburtshaus des historischen Dr. Faust in Knittlingen soll nach dem Beschluss des Gemeinderates jetzt saniert und umgebaut werden , damit dort voraussichtlich ein Gastronomiebetrieb mit Übernachtungsmöglichkeiten einziehen kann. Foto: Haller .  Haller
Das unmittelbar neben dem Faust-Archiv (links) stehende Geburtshaus des historischen Dr. Faust in Knittlingen soll nach dem Beschluss des Gemeinderates jetzt saniert und umgebaut werden , damit dort voraussichtlich ein Gastronomiebetrieb mit Übernachtungsmöglichkeiten einziehen kann. Foto: Haller . Haller
06.12.2017

Schlemmen im Geburtshaus von Faust

Knittlingen. Schon im Jahre 2012 hat die Stadt Knittlingen das unweit von Faust-Museum und Faust-Archiv gelegene Geburtshaus des wohl berühmtesten Sohnes der Fauststadt erworben. Am Dienstagabend hat der Gemeinderat jetzt den Weg für die Sanierung und Renovierung mit sinnvoller Anschluss-Verwendung frei gemacht.

Dass der Beschluss nicht einstimmig ausfiel, sondern bei einer Enthaltung von Stadtrat Hans Krauß (CDU) auch vier Gegenstimmen der Ratsvertreter der Alternativen Liste aufwies, macht die Komplexität der Umsetzung deutlich. Denn während die große Mehrheit des Gremiums die von der Verwaltung vorgeschlagene Konzeption einer von der Stadt finanzierten Sanierung des Gebäudes mit anschließender Verpachtung an einen Gastronomen favorisierte, gab es auch Stimmen, die angesichts der finanziellen Situation lieber einen privaten Investor mit ins Boot nehmen wollten.

Architekt Patric Göhner bezifferte die voraussichtlichen Kosten für die Sanierung samt Erweiterungsbau und Außenanlagen auf rund 1,7 Millionen Euro. Davon könne die Stadt rund 740 000 Euro an öffentlichen Zuschüssen aus dem Sanierungsprogramm erwarten. Sie selbst sei mit etwa 950 000 Euro mit von der Partie. Dieses Geld könne man langfristig über die Vermietung wieder refinanzieren.

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