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Neben dem Schenk-Areal soll sich auch auf dem ehemaligen Schmid&Wezel-Firmengelände in den kommenden Jahren einiges tun. Die angrenzende Hölderlinstraße wird zu diesem Zweck erstmals vollständig erschlossen.  Lutz
Neben dem Schenk-Areal soll sich auch auf dem ehemaligen Schmid&Wezel-Firmengelände in den kommenden Jahren einiges tun. Die angrenzende Hölderlinstraße wird zu diesem Zweck erstmals vollständig erschlossen. Lutz
27.03.2017

Schmid&Wezel-Areal in Maulbronn wird zum Baugebiet

Wie so vieles im Leben hat auch eine vermeintlich gute Nachricht manchmal zwei Seiten: Denn dass sich etwas tut im Schmid&Wezel-Areal in Maulbronn und am südwestlichen Stadtrand künftig ein neues Wohngebiet entstehen soll, wird von vielen Maulbronnern begrüßt.

Für die Anlieger der Hölderlinstraße wird die Aufwertung des Gebiets allerdings mit Kosten verbunden sein. Denn im Zuge der Arbeiten im Schmid&Wezel-Areal wird die Straße erstmals vollständig erschlossen. Und die Kosten für diesen Ausbau müssen von den dortigen Anliegern getragen werden. Zu einem Großteil von der Firma ReWied aus Ludwigsburg also, die das Schmid&Wezel-Areal erworben hat. Zu einem gewissen Teil allerdings auch von jenen Bürgern, die zum Teil bereits seit vielen Jahren an der Hölderlinstraße leben und nun für deren Erschließung bezahlen müssen.

Im Stadtteil Zaisersweiher haben sich die Anwohner der Eichbuschstraße sowie der Füllmenbacherhofwegs mit derselben Thematik befassen müssen. Der Ausbau beider Straßen, der jeden Anlieger nach bisherigen Schätzungen mehrere zehntausend Euro kosten wird, hat dort für Unmut seitens der Bürger gesorgt. Ähnliches könnte nun im Falle der Hölderlinstraße erneut auf die Stadtverwaltung zukommen, der laut eigener Aussage aufgrund der Rechtslage die Hände gebunden sind und die aus diesem Grund die Kosten an die Anwohner übertragen muss.

Bevor es allerdings dazu kommt, muss der Gemeinderat in seiner Sitzung am morgigen Mittwoch zunächst darüber entscheiden, ob ein Bebauungsplan aufgestellt wird.

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