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Künstler Axel Birgin posiert mit seinen „schrägen Vögeln“ bei der Ausstellung im Oberderdinger Aschingerhaus. Foto: Jähne

Schräge Vögel und Treibjagd-Parodien: Reges Publikumsinteresse bei Oberderdinger Ausstellung

Oberderdingen. „Die Menschheit lügt – und zwar, seit es sie gibt“, behauptet der Karlsruher Künstler Axel Birgin. Über das Wie, Wieso und Warum schwieg sich der Kulturschaffende dennoch aus und überlies das Wort lieber anderen.

Seinem alten Bekannten Rudolf Scheuer etwa, der im Rahmen von Birgins Vernissage mit dem Titel „Vom Staunen und Schmunzeln“ im Oberderdinger Aschingerhaus die einleitende Ansprache übernahm.

Auf alle Fälle bestand am Sonntagvormittag reges Besucherinteresse an der Ausstellung, die in drei Etappen untergliedert ist. Die Einfachste lässt sich ziemlich schnell umschreiben: Birgin findet ein Stück Holz und gestaltet daraus eine vogelhafte Skulptur von mitunter grotesker Gestalt. Mit den Worten „vom Pleitegeier bis zum Paradiesvogel“ umschrieb Scheuer diese Stücke, die auch unter dem Titel „Schräge Vögel“ firmieren. Nicht weit davon entfernt ist der nächste Teil der Ausstellung: „Halalie – Jagderfolge im neuronalen Unterholz“ wird dieser umschrieben. Laut Birgin ist es eine Parodie auf die Männer in Grün, die mit Flinte und Hund durch die Wälder ziehen. An den Karren fahren will der Karlsruher jedoch niemandem: „Ich bin nicht gegen die Jagd an sich, sondern nur gegen das sinnlose Abknallen von Tieren“, so der Künstler.

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