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Bislang noch unbekannte Täter hatten am Wochenende vor Weihnachten die Schranke zersägt – die Stadt hat daraufhin Strafanzeige gestellt. Foto: Privat
Bislang noch unbekannte Täter hatten am Wochenende vor Weihnachten die Schranke zersägt – die Stadt hat daraufhin Strafanzeige gestellt. Foto: Privat
Seit einigen Wochen versperrt eine Schranke am Feldweg im Bereich „Diebsbusch“ in Maulbronn die Weiterfahrt. Einige Bürger wollen das nicht hinnehmen. Foto: Lutz
Seit einigen Wochen versperrt eine Schranke am Feldweg im Bereich „Diebsbusch“ in Maulbronn die Weiterfahrt. Einige Bürger wollen das nicht hinnehmen. Foto: Lutz
Die Reifenspuren sprechen eine deutliche Sprache: Noch immer wird die Schranke von manchen Verkehrsteilnehmern umfahren. Foto: Privat
Die Reifenspuren sprechen eine deutliche Sprache: Noch immer wird die Schranke von manchen Verkehrsteilnehmern umfahren. Foto: Privat
29.12.2017

Schranke bei Maulbronn sorgt weiter für Ärger

Maulbronn. Der Streit über die Schranke bei Maulbronn geht in die nächste Runde. Das Thema dürfte die Verwaltung wohl noch eine Zeit lang beschäftigen.

Immer wieder wird der Feldweg beim „Diebsbusch“ – der für den Verkehr gesperrt ist – genutzt, um einen nahegelegenen Häckselplatz anzufahren. Da der Weg dadurch stark in Mitleidenschaft gezogen wird, beschloss der Gemeinderat, das Landratsamt zu bitten, den Weg mittels einer Schranke sperren zu dürfen. Bisherige Versuche, die Durchfahrt anderweitig zu verhindern – beispielsweise durch Schilder oder mittels einer Blockade durch Findlinge – waren gescheitert. Die Schilder wurden missachtet, die Steinblöcke zunächst umfahren, später aus dem Weg geräumt.

Doch auch die Schranke hielt bekanntlich nicht lange: Ein Unbekannter hat sie vor einigen Tagen durchgesägt. Bürgermeister Andreas Felchle veröffentlichte daraufhin ein langes Schreiben, in dem er deutlich machte, das es sich bei der Angelegenheit um eine Straftat handelt, es wurde Anzeige erstattet und die Schranke erneuert.

Doch die Auseinandersetzung dürfte weitergehen: Wer am Freitagvormittag vor Ort war, der sah zwar eine inzwischen wieder intakte Schranke – flankiert von Baumstämmen und großen Steinen, die eine Umfahrung verhindern sollen. Aber die Fahrspuren auf der benachbarten Wiese sprechen eine deutliche Sprache: Wer das Hindernis umfahren möchte, findet offenbar noch immer Wege.

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