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Die Zukunft einiger Schulen in Mühlacker steht derzeit auf dem Prüfstand. Das liegt vor allem daran, dass sich keine Rektoren mehr finden.

Schulleiter-Mangel in Mühlacker - Schulfusion geplant

Mühlacker. Es finden sich kaum mehr Bewerber für Rektorenposten – nun muss die Stadt reagieren. Die Fusion von Einrichtungen steht im Raum, neue Probleme warten aber schon.

Was in Neulingen kürzlich klappte, soll nun auch in Mühlacker buchstäblich Schule machen: Die Fusion mehrerer Bildungseinrichtungen. Auslöser für den geplanten Schritt ist der nach wie vor eklatante Mangel an Bewerbern für Rektorenposten und die damit einhergehende langjährige Vakanz auf diesen Stellen. Die PZ erläutert die wichtigsten Fragen.

Warum sollen die Schulen in Mühlacker fusionieren?

Seit mehreren Jahren schon sind die Rektorenstellen an der Lomersheimer Wendlerschule sowie an der Grundschule in Mühlhausen unbesetzt. Da sich keine Bewerber finden, ist nun angedacht, die Bildungseinrichtungen zu Außenstellen der Ulrich-von-Dürrmenz-Schule zu machen.

Welche Vorteile würde dies bieten?

Gleich mehrere: Es gäbe einen Schulleiter, einen Konrektor sowie einen Elternbeirat für alle drei Schulen. Die Strukturen würden also schlanker. Die Zeit der kommissarischen Leitung wäre also vorbei, das Konzept gilt zudem als zukunftsfähig. Ihren Namen würden die Schulen bei einer Zusammenlegung behalten.

Welche Nachteile gibt es zu befürchten?

Laut Schulamtsleiter Volker Traub keine. Für die Schüler würde sich nichts ändern, da sie nach wie vor in die gewohnte Schule gehen würden. Auch die Zahl der Klassen und der Lehrer in den einzelnen Schulen bliebe unverändert.

Wer entscheidet über die Zusammenlegung?

Alleine der Gemeinderat. Als Schulträger ist die Stadt zuständig und bestimmt über die Strukturen. Das Schulamt begleitet den Prozess beratend.

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