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Mit Seilen gesicherte Arbeiter und Feuerwehrmänner bergen die Strahler an der Burgruine Löffelstelz.
Mit Seilen gesicherte Arbeiter und Feuerwehrmänner bergen die Strahler an der Burgruine Löffelstelz. © Lutz
06.10.2011

Schwindelerregende Scheinwerferarbeiten an der Löffelstelz

MÜHLACKER. Es war ein durchaus spektakulärer Anblick, der sich Passanten am Enzufer oder Besuchern der Mühlacker Burgruine Löffelstelz am Mittwochnachmittag geboten hat. In schwindererregender Höhe am Steilhang über der Enz montierten Mitarbeiter der Senderstädter Stadtwerke sowie der örtlichen Feuerwehr zwei Strahler ab, die für die nächtliche Beleuchtung der zu großen Teilen zerfallenen Burganlage sorgen.

Grund war ein bei beiden Scheinwerfern aufgetretener Defekt. Aufgrund der nur äußerst schwer zu erreichenden Standorte der Strahler mussten die Arbeiter – unter ihnen auch Mühlackers Feuerwehrkommandant Ralph Keipp – mit Gurten vor einem möglichen Absturz in die Tiefe gesichert werden. Bürgermeister Winfried Abicht, der sich vor Ort ein Bild von den Arbeiten machte und den Männern ein Vesper vorbeibrachte, geht davon aus, dass es sich bei den defekten Strahlern um Garantiefälle handelt, da die Burgbeleuchtung erst Anfang des Jahres in Betrieb genommen wurde. Wie lange die Reparaturarbeiten dauern und wann die Burg wieder beleuchtet werden kann, steht bislang noch nicht fest. Max