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Maulbronns ehemaliger Förster Peter Pfitzer (von links) sowie die Mitglieder des Schwäbischen Albvereins Gerhard Walter, Gerhard Ritter und Andreas Lang präsentieren stolz den frisch gepflanzten Speierling. Foto: Jähne
Maulbronns ehemaliger Förster Peter Pfitzer (von links) sowie die Mitglieder des Schwäbischen Albvereins Gerhard Walter, Gerhard Ritter und Andreas Lang präsentieren stolz den frisch gepflanzten Speierling. Foto: Jähne
15.04.2018

Seltene Baumart bekommt neue Heimat beim Aalkistensee

Maulbronn. Im Enzkreis ist der Speierling (immerhin Baum des Jahres 1993) ziemlich selten geworden. Grund genug also, dieser Entwicklung ein wenig entgegenzuwirken und ein Exemplar im Gebiet des Aalenkistensees zu verpflanzen.

Bereits vor vier Wochen wurden die Mitglieder des Schwäbischen Albvereins der Sektion Maulbronn aktiv – am gestrigen Sonntagnachmittag wurde das Ergebnis der Aktion in einer kleinen Feierstunde präsentiert. Die Fakten rund um den Speierling können sich durchaus sehen lassen: 600 Jahre alt wurde das bisher älteste Exemplar, rund 30 Meter könne der Baum in bewaldeten Gebieten an Höhe gewinnen. Passend, dass der Tag des Baumes am 25. April bereits jetzt schon seine Schatten vorauswirft.

Am Wegesrand in Richtung der alten Mühle und des Gehöfts am Aalkistensee befindet sich der Speierling jedenfalls in bester Gesellschaft: Dort wurden in den letzten beiden Jahren schon eine Linde und ein Feldahorn eingesetzt. 2019 soll noch ein weiterer Baum hinzukommen.