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Ein 38-jähriger Mann aus Mühlacker hatte zum wiederholten Male Waren erstanden, die er nicht bezahlen konnte. Deshalb wurde er zu einer Geldstrafe in Höhe von 40 Tagessätzen zu jeweils 15 Euro verurteilt.
Ein 38-jähriger Mann aus Mühlacker hatte zum wiederholten Male Waren erstanden, die er nicht bezahlen konnte. Deshalb wurde er zu einer Geldstrafe in Höhe von 40 Tagessätzen zu jeweils 15 Euro verurteilt. © Seibel
04.11.2010

Senderstädter wegen Betrugs verurteilt

MAULBRONN/MÜHLACKER. Vor dem Amtsgericht Maulbronn ist ein Betrugsfall verhandelt worden, in dessen Verlauf der Angeklagte zu einer Geldstrafe in Höhe von 40 Tagessätzen zu jeweils 15 Euro verurteilt worden ist. Der 38-jährige Mann aus Mühlacker hatte zum wiederholten Male Waren erstanden, die er nicht bezahlen konnte. Die jeweiligen Händler ließ er über seine finanzielle Situation jedoch im Unklaren.

In seinen Ausführungen erklärte der Angeklagte, er habe gehofft, von seiner Schwester Geld zu bekommen, um die Waren zu bezahlen. Diese Hoffnung erwies sich jedoch als Trugschluss, wodurch der Mann immer mehr in Zahlungsrückstand geriet und schließlich von verschiedenen Firmen wegen Betrugs angezeigt wurde. Richter Bernd Lindner sah es als erwiesen an, dass der Mann die Händler zum Zeitpunkt des Kaufes der Waren nicht darüber informiert hatte, dass er die georderten Sachen unter Umständen gar nicht bezahlen könne und verurteilte den Angeklagten daher zu einer Geldstrafe in Höhe von 600 Euro. max