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Klosterführerin Elena Hahn erläuterte informativ das Leben der „weißen Mönche aus Burgund“. Zufälligerweise befanden sich an diesem Tag auch „echte Mönche“ unter den Zuhörern. Aus Worms waren drei Dominikaner-Novizen (in weißen Kutten) angereist. Foto: Bürkle-Poschadel

Sieben Gebete an einem Tag: Führung durch das Kloster Maulbronn

Maulbronn. Als „einen eigenen kleinen Kosmos“ bezeichnete Klosterführerin Elena Hahn das Kloster Maulbronn im Bezug auf das Leben und Wirken der Zisterziensermönche. In einer einsamen Gegend im Burgund gründete Abt Robert de Molesme im 11. Jahrhundert ein Kloster.

Dieses wurde sozusagen die „Keimzelle“ eines neuen Ordens – der Zisterzienser. Von Burgund aus verbreitete sich dieses Klostersystem rasch in ganz Europa. Innerhalb eines Jahrhunderts entstanden so über 700 Niederlassungen – eine davon in Maulbronn. In einer zweistündigen Führung konnten sich Interessierte nun ein Bild vom Leben im Kloster der damaligen Zeit machen.

Die Mönche hatten damals einen klar strukturierten Tagesablauf und lebten nach den Ordensregeln des Benedikt von Nursia, zu denen zum Beispiel sieben Stundengebete über den Tag verteilt gehörten, sowie ein Gebet um Mitternacht. Ebenso waren die tägliche Arbeit, Zeit für Lektüre und Essen streng geregelt. Das hatte den Sinn, die Gleichheit der Mönche zu festigen.

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