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Erhard Neukamm (links) und Frank Veit vom Förderverein Enzgärten waren gestern mit dem Abbau beschäftigt.  Schierling
Erhard Neukamm (links) und Frank Veit vom Förderverein Enzgärten waren gestern mit dem Abbau beschäftigt. Schierling
Gut besucht waren nicht nur die Konzerte, sondern auch die Karaoke-Veranstaltungen in den Enzgärten.  Kollros
Gut besucht waren nicht nur die Konzerte, sondern auch die Karaoke-Veranstaltungen in den Enzgärten. Kollros
28.08.2017

SommerevEnz auf dem Prüfstand

Auch am Montag herrscht noch keine Ruhe an der Stillen Enz in Mühlacker. Zwar sind die SommerevEnz am Wochenende zu Ende gegangen, doch am Tag danach haben die Mitglieder des Fördervereins Enzgärten noch alle Hände voll mit dem Abbau zu tun. Dafür, eine kleine Bilanz zu ziehen, nimmt sich Vorstandsmitglied Erhard Neukamm aber dennoch Zeit.

„Die Veranstaltungen waren sehr, sehr gut besucht. Wir haben den erwarteten Zuschauerschnitt deutlich überschritten“, haben er und seine Mitstreiter allen Grund zur Freude. Rund 250 Besucher seien im Mittel an der Stillen Enz gewesen. Vor allem die Konzerte von Klotz Live und Roadsong mit Harry Klenk seien echte Publikumsmagneten gewesen. Dabei habe es sich bewährt, in diesem Jahr auf Eintrittsgelder zu verzichten, so Neukamm. Aber auch bei den Karaoke-Terminen sei es „proppevoll“ gewesen. Regelrechte Schlangen hätte es vor der Bühne gegeben. „Das Format hat sich bewährt“, sagt Neukamm.

Sein Fazit: „Ich hätte nie gedacht, dass es so gut läuft.“ So bestehe die Hoffnung, dass unterm Strich für den Verein nicht nur eine schwarze Null steht, sondern vielleicht sogar „ein ganz, ganz kleiner Gewinn“ herauskommt.

Doch trotz aller Euphorie: Wie es mit den SommerevEnz weiter geht, soll erst mit etwas zeitlichem Abstand entschieden werden. „Zunächst müssen wir mit unserem Vorsitzenden, Oberbürgermeister Frank Schneider, sprechen“, sagt Neukamm und dann soll bei einer Mitgliederversammlung eine Entscheidung fallen. Denn Neukamm weiß: „Der Druck ist jetzt sehr groß.“ Die Besucher seien begeistert gewesen. „Das Fest ist schon eine Institution.“ Aber der Aufwand sei eben auch immens. Deshalb habe man in diesem Jahr auch nur zwei Wochen Programm organisiert, statt vier Wochen wie im vergangenen Jahr. „Dazu hätten uns die Helfer gefehlt“, sagt Neukamm. Rund 60 bis 65 davon seien in diesem Jahr im Einsatz gewesen. „Zwölf bis 15 waren es pro Veranstaltung“, sagt Neukamm, der sich aber freut, dass während der SommerevEnz auch neue Mitglieder für den Förderverein gefunden werden konnten.