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Den Gymnasiasten in Baden-Württemberg bescheinigen Lehrer aus dem östlichen Enzkreis im Durchschnitt ein hohes Bildungsniveau. Foto: Kahnert/dpa-Archiv
Den Gymnasiasten in Baden-Württemberg bescheinigen Lehrer aus dem östlichen Enzkreis im Durchschnitt ein hohes Bildungsniveau. Foto: Kahnert/dpa-Archiv
13.07.2017

Sorge um Bildungsniveau: Studie verweist auf haarsträubende Abiturantworten

Mühlacker/Maulbronn/Enzkreis. Es sind Antworten, die einem Geschichts- oder Gemeinschaftskundelehrer die Haare zu Berg stehen lassen. Wenn etwa Gymnasiasten in Abiturprüfungen zu Papier bringen, dass Michail Gorbatschow in der ehemaligen UdSSR Diktator Stalin abgelöst hat, oder vom Reichskanzler Willy Brandt und dem Bundeskanzler der DDR die Rede ist.

In einer Studie des Arbeitskreises Schule und Bildung in Baden-Württemberg wurde dieses kuriose Abiturienten-Halbwissen gesammelt und in einer Rundmail an alle baden-württembergischen Schulen verschickt. Karl-Jürgen Müller – Verfasser der Studie und selbst Lehrer für Geschichte und Gemeinschaftskunde – zeichnet dabei ein desaströses Bild vom geschichtspolitischen Bildungsstand deutscher Schüler. „In höchstem Maße alarmierend“ empfindet der Pädagoge, wie in den Abiturarbeiten mit Rechtschreibung oder geschichtlichen Tatsachen umgegangen wird. Seiner Meinung nach sei das auch beileibe keine Ausnahme, sondern nur die Spitze des Eisbergs, führt er weiter aus. Gerade das bezweifeln allerdings Lehrerkollegen aus dem östlichen Enzkreis.

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