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Am Tatort in Mühlacker erinnerten Blumen und Kerzen an die Getötete. Foto: PZ-Archiv
Am Tatort in Mühlacker erinnerten Blumen und Kerzen an die Getötete. Foto: PZ-Archiv
Häusliche Auseinandersetzungen kommen auch in Mühlacker immer wieder vor. Betroffene sind daher aufgerufen, Hilfe in Anspruch zu nehmen.
Häusliche Auseinandersetzungen kommen auch in Mühlacker immer wieder vor. Betroffene sind daher aufgerufen, Hilfe in Anspruch zu nehmen.
16.03.2018

Stadt Mühlacker bietet bedrohten Frauen Hilfe an

Mühlacker. Nach der Bluttat in Mühlacker reagiert nun die Verwaltung. Oberbürgermeister Frank Schneider macht klar, dass Gesetze nicht verhandelbar seien.

Zwei Wochen nach der grausamen Bluttat in Mühlacker, in deren Verlauf ein 41-jähriger Syrer seine getrennt von ihm lebende Ehefrau erstach, reagiert die Stadtverwaltung Mühlacker mit einem Hilfsangebot für Frauen, die womöglich ebenfalls in Gefahr leben, Opfer eines Verbrechens zu werden.

Die Ermordung der syrischen Mutter habe nicht nur in der Stadtverwaltung Mühlacker tiefe Betroffenheit ausgelöst, sondern auch im Kreise von Flüchtlingen und Betreuern, schreibt die Stadtverwaltung in einer Mitteilung an die Presse.

„Das Familiendrama habe niemand in dieser Dramatik absehen können“, so die Integrationsbeauftragte der Stadt, Leila Walliser. „Auch wir sind erschüttert und insbesondere den Kindern gilt unser tiefes Mitgefühl und Beileid.“ Nun gelte es, mit den Geschehnissen umzugehen und verstärkt Hilfestellungen und Kontaktmöglichkeiten anzubieten.

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