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13.02.2013

Stadt und Kreis sprechen über neue Unterkünfte für Obdachlose und Asylbewerber

Mühlacker. Eine neue Unterkunft für Obdachlose muss her – doch eigentlich hat die Stadt Mühlacker kein Geld. Beider Tatsachen ist sich Konrad Teufel, Amtsleiter des Grundstücks- und Gebäudemanagements, bewusst. Eine Möglichkeit ist ein Neubau. Sollte sich der Gemeinderat dagegen entscheiden, müssten die bestehenden Sozialwohnungen, etwa am Sperberweg in Dürrmenz, grundsaniert werden – ein ebenfalls nicht zu unterschätzender Kostenfaktor, sagt Teufel.

Außerdem ist die Stadtverwaltung auch auf die für Asylbewerber Verantwortlichen im Landratsamt zugegangen. Schließlich ist es kein Geheimnis, dass der Kreis bei der Unterbringung von Asylbewerbern an seine Grenzen stößt. So hat die Senderstadt nicht nur Wohnraum für bis zu 35 Menschen zur Verfügung gestellt, sondern auch den Vorschlag gemacht, dass man gemeinsam über eine Bautätigkeit nachdenken könnte. In welcher Form das verwirklicht werden könnte, ist offen. „Der Gedanke steckt noch sehr in den Kinderschuhen“, sagt Sven Besser vom Landratsamt. de