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Carmen Schneider wurde im Mai zur Sternenfelser Amtsverweserin gewählt. Dazu gratulierte ihr Bürgermeisterstellvertreter Klaus Riekert.  Foto: PZ-Archiv 

Sternenfelser Amtsverweserin Carmen Schneider: Chefin auf Zeit

Sternenfels. Carmen Schneider tritt ihren Posten in Sternenfels Mitte Juli an. Als Amtsverweserin wird sie vorübergehend die Gemeindegeschicke leiten.

Nun ist es offiziell: Carmen Schneider wird am 15. Juli das Zepter in Sternenfels in die Hand nehmen und ihren Posten als Amtsverweserin für den erkrankten Bürgermeister Werner Weber antreten. Dies teilt die 38-Jährige auf Nachfrage der PZ mit. Bis dahin ist Schneider im Landratsamt Enzkreis noch mit der Prüfung der Wahlen vom 26. Mai beschäftigt.

Bislang führen die ehrenamtlichen Bürgermeister-Stellvertreter Klaus Riekert und Christoph Gutjahr die Amtsgeschäfte, die sie dann Mitte Juli an Carmen Schneider übergeben werden. Als Amtsverweserin will sie sich zunächst vor Ort einen Überblick verschaffen. Danach wolle sie abwägen und die Aufgaben nach Dringlichkeit und Wichtigkeit angehen. Es ist davon auszugehen, dass auch Schneider in erster Linie die Konsolidierung der Gemeindefinanzen im Blick behalten wird.

Nach Jahren der Finanzmisere hatte sich Sternenfels in den vergangenen Jahren durch Sparmaßnahmen hier auf einem guten, von Bürgermeister Weber eingeleiteten Weg befunden. Die Situation in Sternenfels ist für die künftige Amtsverweserin allerdings kein komplettes Neuland. Aufgrund ihrer Tätigkeit in der Kommunalaufsicht des Enzkreises hat sich Schneider mit der Gemeinde bereits beschäftigt. Und auch Anfragen aus Sternenfels und Diefenbach flattern der 38-Jährigen bereits ins Haus: Obwohl sie noch nicht offiziell im Amt sei, würden sie trotzdem schon Einladungen zu Veranstaltungen erreichen, erläutert Schneider.

Nach ihrer Wahl im Mai hatte die Verwaltungsexpertin gesagt, ihr Bestreben sei es, neue Ideen in Sternenfels umzusetzen. Ins Detail darüber, was sie konkret vorhabe, wollte Schneider gegenüber der PZ aktuell aber noch nicht gehen. Maßnahmen wolle sie gemeinsam mit der Gemeindeverwaltung, mit dem Gemeinderat und der Bevölkerung in den nächsten Monaten erarbeiten und dann angehen.

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