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Die Bretter und Bohlen der Holzbrücke, die innerhalb der Sternenschanze auf dem Ötisheimer Sauberg bisher über einen Graben führte, sind total vermodert. Das bedauert Naturparkführer Roland Straub sehr. Aus Sicherheitsgründen wurde das Konstrukt entfernt und am Wegesrand deponiert. Fotos: Hepfer
Die Bretter und Bohlen der Holzbrücke, die innerhalb der Sternenschanze auf dem Ötisheimer Sauberg bisher über einen Graben führte, sind total vermodert. Das bedauert Naturparkführer Roland Straub sehr. Aus Sicherheitsgründen wurde das Konstrukt entfernt und am Wegesrand deponiert. Fotos: Hepfer
Wo für Spaziergänger und historisch Interessierte einst noch eine Brücke zur dahintergelegenen Holztreppe führte, herrscht jetzt nur noch gähnende Leere.
Wo für Spaziergänger und historisch Interessierte einst noch eine Brücke zur dahintergelegenen Holztreppe führte, herrscht jetzt nur noch gähnende Leere.
Roland Straub erläutert anhand der Informationen auf der Schautafel, dass die Sternenschanze das einzig noch erhaltene Bollwerk auf der „Eppinger Linie“ ist.
Roland Straub erläutert anhand der Informationen auf der Schautafel, dass die Sternenschanze das einzig noch erhaltene Bollwerk auf der „Eppinger Linie“ ist.
13.02.2019

Sternenschanze auf dem Ötisheimer Sauberg in erbärmlichem Zustand

Ötisheim/Mühlacker. Roland Straub mochte seinen Augen kaum trauen. „Oje, oje – das ist ja viel schlimmer, als ich befürchtet habe“, meinte der zertifizierte Naturparkführer aus Lienzingen sichtlich entsetzt, als er am Mittwoch mit PZ-Begleitung durch die historische Verteidigungsanlage „Sternenschanze“ auf dem Ötisheimer Sauberg schlenderte.

Denn von dem ehemals ansehnlich herausgeputzten Naturwanderpfad ist kaum noch etwas übrig. Allein die Informationstafel an der alten Anlage auf der Eppinger Linie und der nachträglich als Aussichtsplattform errichtete Chartaque-Wachturm mit Palisadenelementen trotzen noch dem Verfall. Die vor Jahren angebrachte Holzbrücke, welche über einen kleinen Graben zu einer ebenfalls aus Holz gefertigten Treppe führt und eigentlich als kleine Attraktion Touristen anlocken sollte, ist schon längst nicht mehr an Ort und Stelle. Zu vermodert und vermoost sind die Bretter und Bohlen. Mittlerweile liegt das Konstrukt wie weggeworfener Müll am Wegesrand. Aber auch die Holztreppe hinter dem Graben wackelt und knirscht, wenn man die steilen Stufen erklimmt.

Roland Straub hofft inständig, dass sich entweder die Stadt Mühlacker oder ein Verein der Aufgabe annimmt, die Sternenschanze wieder zum Strahlen zu bringen.

Mehr lesen Sie am Donnerstag, 14. Februar, in der „Pforzheimer Zeitung - Ausgabe Mühlacker“ oder im E-Paper auf PZ-news oder über die Apps auf iPhone/iPad und Android-Smartphones/Tablet-PCs.