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Kaputte Straßen sind auch in Mühlacker keine Seltenheit. Foto: PZ-Archiv

Straßenschäden werden vermehrt zum Ärgernis

Mühlacker. An vielen Stellen in Mühlacker lässt der Zustand des Asphalts zu wünschen übrig. Nun soll sich etwas tun.

Mühlacker. Wie kann der Sanierungsstau an städtischen Straßen abgebaut werden? Das war Inhalt einer Anfrage des Vorsitzenden der Mühlacker CDU-Gemeinderatsfraktion, Günter Bächle. Nachdem Planungsaufträge für die Lienzinger Straße und die Hermann-Hesse-Straße vom Gemeinderat erteilt worden seien, griff Bächle nun den Zustand der Industriestraße und der Lindachstraße auf. Auch dort müsse sich bald etwas tun.

Die Lindachstraße zeige typische Zeichen einer langen Liegezeit, so Oberbürgermeister Frank Schneider in seiner Antwort an Bächle. Sprich: Die Straße ist alt – und dies merke man ihr an. Durch die Verkehrsbelastung und infolge von Tiefbauarbeiten seien Unebenheiten und sonstige Störungen der Fahrbahnoberfläche entstanden. Insgesamt sei der Fahrbahn-Belag jedoch überwiegend geschlossen. Aufgrund der festzustellenden Mängel sei davon auszugehen, dass neben der Fahrbahndecke auch der Straßenunterbau ertüchtigt werden müsste. Langfristig hält die Stadtverwaltung eine Sanierung der Fahrbahn und Gehwege für angebracht.

Die Industriestraße wiederum unterliege infolge des hohen Schwerlastverkehrs einer starken Belastung. Schäden an der Fahrbahn seien daher, auch aufgrund des Alters der Straße, nicht ungewöhnlich. Die festzustellenden Mängel deuteten allerdings in der Industriestraße auf einen Schaden im Bereich des Straßenunterbaus hin. Eine Sanierung der Industriestraße ist nach Auffassung der Stadtverwaltung daher mit einem hohen Aufwand verbunden. Der Fahrbahn-Belag zeige Schwächen auf, welche punktuell und nach Schadensbild differenziert repariert würden.

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