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Streitpunkt mit dem Regionalverband ist der Bebauungsplan „Siemensstraße“. Die Stadt Knittlingen würde dort gerne einen Drogeriemarkt unterbringen. Foto: Hepfer
Streitpunkt mit dem Regionalverband ist der Bebauungsplan „Siemensstraße“. Die Stadt Knittlingen würde dort gerne einen Drogeriemarkt unterbringen. Foto: Hepfer
Beim Knittlinger Neujahrsempfang in der Weissachtalhalle skizzierte Bürgermeister Heinz-Peter Hopp (rechts) die städtischen Planungen. Dafür sind nun einige Hürden zu nehmen. Foto: PZ-Archiv/Fotomoment
Beim Knittlinger Neujahrsempfang in der Weissachtalhalle skizzierte Bürgermeister Heinz-Peter Hopp (rechts) die städtischen Planungen. Dafür sind nun einige Hürden zu nehmen. Foto: PZ-Archiv/Fotomoment
24.04.2019

Streit mit Regionalverband: Knittlinger Gemeinderat stärkt Bürgermeister Hopp den Rücken, moniert aber Vorgehensweise

Knittlingen. Ein Drogeriemarkt für Knittlingen – das wünschen sich nicht nur Bürgermeister Heinz-Peter Hopp und die Mehrzahl der Gemeinderatsmitglieder für die Stadt, sondern auch große Teile der Bevölkerung. „Wir haben in der Innenstadt ja nichts mehr dergleichen. Und bevor alle nach Bretten fahren, bündeln wir die vorhandene Kaufkraft doch lieber bei uns in Knittlingen“, plädiert auch Klaus Meiser von der CDU-Fraktion für die Ansiedlung eines Drogeriemarktes im Gewerbegebiet bei der Siemensstraße.

Doch dem Regionalverband Nordschwarzwald ist das nicht nah genug am Zentrum, und deshalb gibt es seit Kurzem Streit. Mittlerweile haben sich die Wogen aber etwas geglättet und auch der Knittlinger Rathauschef schlägt moderate Töne an. „Wir wollen in dieser Angelegenheit auf der sachlichen Ebene bleiben. Alles andere bringt uns nicht weiter“, betont Hopp und lässt durchblicken, dass er im Hinblick auf den Bebauungsplan „Siemensstraße“ die Befassungskompetenz des Gemeinderats nicht beeinflussen möchte, auf den sich der Ärger mit dem Verband ebenfalls ausgewirkt hatte.

Stein des Anstoßes war insbesondere ein Schreiben von Verbands-Direktor Matthias Proske an Bürgermeister Hopp, in dem es unter anderem um nicht eingehaltene Absprachen und die Androhung von verwaltungsrechtlichen Maßnahmen gegen die Stadt bis hin zum Erlass eines „Planungsgebots“ ging. Mehr lesen Sie am Donnerstag, 25. April, in der „Pforzheimer Zeitung - Ausgabe Mühlacker“ oder im E-Paper auf PZ-news oder über die Apps auf iPhone/iPad und Android-Smartphones/Tablet-PCs.