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Das Symbolbild zeigt eine Gabionenwand. Die Errichtung einer solchen wurde zum Streithema in der jüngsten Gemeinderatssitzung.
Das Symbolbild zeigt eine Gabionenwand. Die Errichtung einer solchen wurde zum Streithema in der jüngsten Gemeinderatssitzung. © PZ-Archiv
12.04.2011

Streit um unrechtmäßig errichtete Mauer

ÖTISHEIM. Ein Streit um eine unrechtmäßig errichtete Gabionenwand auf einem Privatgrundstück im Ötisheimer Teilort Schönenberg hat in der jüngsten Gemeinderatssitzung die Gremiumsmitglieder beschäftigt.

Eine Familie aus Schönenberg hatte im vergangenen Jahr mehrere Bäume in ihrem Garten, die unter Bestandsschutz standen, gefällt und eine Gabionenwand errichtet. Der Metallkäfig, der mit Steinen aufgefüllt wird, sollte laut der Familie als Stützmauer dienen, um einen Hang bei Regenfällen am Abrutschen zu hindern. Da die Familie somit widerrechtlich in den Bebauungsplan eingegriffen habe, beschäftigte sich nun der Ötisheimer Gemeinderat und das Mühlacker Baurechtsamt mit der Angelegenheit. Die Familie will im Vorfeld der Rodungsaktion das örtliche Rathaus um Erlaubnis gebeten haben, eine Gabionenwand zu errichten, was man ihr auch zugesichert hätte. Auf dem Ötisheimer Rathaus kann man sich an eine solche Zusage jedoch nicht erinnern.

Ein halbes Jahr nach der Aktion sei dann plötzlich Post vom Baurechtsamt im Briefkasten gelegen. Der Gemeinderat schlug nun vor, die Familie solle als Ausgleich für die gefällten, nun neue Bäume auf ihrem Grundstück pflanzen. max

Den ganzen Artikel lesen Sie am Mittwoch in der "Pforzheimer Zeitung", Ausgabe Mühlacker. Falls Sie ähnliche Erfahrungen bei Baumaßnahmen gemacht haben, schreiben Sie uns eine E-mail an muehlacker@pz-news.de oder setzen Sie einen Beitrag ins Forum.